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Die Corona-Warn-App bekommt eine neue Statusanzeige

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Die Corona-Warn-App bekommt spätestens Ende Juni 2021 den digitalen EU-Impfpass. (Foto: Pixabay.com / iXimus)
geschrieben von Maria Gramsch

Die Boosterimpfung soll nun auch digital ihren großen Auftritt erhalten. Dafür sorgt ein Update der Corona-Warn-App. Damit wird der Impfstatus noch schneller auf einen Blick ersichtlich.

Die Corona-Warn-App bekommt mal wieder ein Update, das den Umgang im Alltag erleichtern soll. Mit dem kommenden Update soll die Anwendung auch die Booster-Impfung besser ersichtlich machen.

Bisher war das noch ein wenig umständlich. Denn wird beim Restaurant- oder Kinobesuch die App nur angesehen und nicht gescannt, mussten Nutzer:innen bislang immer nochmal runter scrollen. Erst so konnten Betreiber:innen herausfinden, wer wie viele Impfungen hat.

Künftig soll die App bei Nutzer:innen, die bereits eine Boosterimpfung erhalten haben, diese auch direkt anzeigen. Dann zeigt die App nicht mehr nur 2G, sondern 2G+ an.

Das Bundesgesundheitsministerium rollt das Update derzeit aus. Mit der Version 2.18 können Nutzer:innen dann auf die neuen Funktionen zugreifen.

Wie sieht es mit Testergebnissen in der Corona-Warn-App aus?

Künftig soll die App aber nicht nur die Boosterimpfung besser abbilden können. Sie wird zwischen den Kategorien 2G, 3G, 2G+ und 3G+ unterscheiden können.

Speichern nicht geimpfte Nutzer:innen beispielsweise das Ergebnis eines PCR-Tests in der App, so zeigt diese für die kommenden 72 Stunden dann den Status 3G+ an.

Auch der Genesenennachweises bekommt ein Update

Auch die Umstrittene Verkürzung des Genesenennachweises soll mit dem Update Einzug in die Corona-Warn-App halten.

Anfang des Jahres war der Status nach einer Corona-Infektion überraschend von 180 auf 90 Tage herabgesetzt worden. Diese Änderung soll künftig auch die Corona-Warn-App anzeigen.

Wird also ein QR-Code mit der CovPassCheck-App gescannt, zeigt die App an, ob die Infektion weniger als 90 Tage zurückliegt und somit gültig ist oder eben nicht.

Mit der neusten Version soll „beim Auslesen des QR-Codes erkannt werden, was dem jeweiligen nationalen Recht entspricht“, zitiert der Spiegel das Bundesgesundheitsministerium.

Dafür werde die Anzeige in Corona-Warn-App und CovPass-App den aktuell gültigen Regeln in Deutschland und Europa angeglichen.

Künftig sollen die jeweiligen Apps neue Gültigkeiten schneller abbilden. Laut dem Gesundheitsministerium können die Verantwortlichen dies künftig technisch schneller implementiert.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und seit 2021 freie Autorin bei BASIC thinking. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ bei dem Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet unter anderem für turi2.de und die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm.

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