PayPal, Russland, Ukraine, Zahlungsdienst

PayPal stellt Zahlungsdienst in Russland ein

Fabian Peters
PayPal

Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat Zahlungsdienstleister PayPal seinen Service in Russland eingestellt. Das Unternehmen berief sich dabei auf die „aktuellen Umstände“ und schloss sich vielen weiteren Technologie-Konzernen an. 

PayPal hat sich zahlreichen weiteren Technologie-Unternehmen angeschlossen. Als Redaktion auf den Krieg in der Ukraine hat der Zahlungsdienstleister seinen Service in Russland eingestellt. Nur wenige Tage zuvor hatten bereits Apple Pay und Google Pay ihren Dienst in Russland eingeschränkt.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters äußerte PayPal-CEO Dan Schulman dazu: „Unter den gegenwärtigen Umständen stellen wir die PayPal-Dienste in Russland ein“. Er ergänzte, dass sein Unternehmen „an der Seite der internationalen Gemeinschaft steht und die gewaltsame militärische Aggression Russlands in der Ukraine verurteilt“.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

PayPal lässt nur noch Abhebungen

Laut Reuters sagte ein Unternehmenssprecher außerdem, dass PayPal Abhebungen in Russland noch für eine bestimmte Zeit unterstützen werde. Grund dafür sei, dass das Unternehmen sicherstellen wollen, dass Kontoguthaben im Sinne geltender Gesetze und Vorschriften ausgezahlt werden.

Der Zahlungsdienstleister, der bislang lediglich grenzüberschreitende Transaktionen von Usern in Russland gestattet hatte, hat zuvor bereits die Aufnahme neuer Nutzer:innen in dem Land unterbunden. Bereits vor einigen Tagen haben ukrainische Regierungsvertreter das Unternehmen sowie viele andere Tech-Konzerne zudem um Unterstützung gebeten.

Über 150 Millionen US-Dollar für Wohltätigkeitsorganisationen

Nun ist PayPal noch einen Schritt weiter gegangen und hat seinen Zahlungsdienst in Russland nahezu komplett gesperrt. Das Unternehmen ließ am Freitag, den 4. März 2022, außerdem verlauten, dass „PayPal seit Beginn der Invasion geholfen hat, über 150 Millionen Dollar für Wohltätigkeitsorganisationen zu sammeln.“

Dass seit laut einem Unternehmenssprecher eine der größten Anstrengungen in so kurzer Zeit, die die Hilfsmaßnahmen in der Ukraine unterstützen. Die Aussetzung von PayPal in Russland betrifft zudem das Geldtransferprogramm Xoom. Die Konkurrenten Wise und Remitly haben einen Teil ihre Dienste bereits vor einige Tagen ausgesetzt.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant: 

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Online Marketing Manager (m/w/d)
ZENNER International GmbH & Co. KG in Saarbrücken
Marketing Manger (m/w/d) – Social Media &...
Acura Zahnärzte GmbH in Frankfurt am Main
Online Marketing Manager (m/w/d) für niederlä...
PLATINUM GmbH & Co. KG in Bingen am Rhein
Expertin / Experte Social Media und Online-Ma...
Universitätsklinikum Tübingen in Tübingen
IT Administrator (w/m/d)
PSP Peters, Schönberger & Partner mbB in München
Praktikum Employer Branding & Social Medi...
Jungheinrich Aktiengesellschaft in Hamburg
Werkstudent Marketing (m/w/d) Technical Demo ...
ALLIED VISION TECHNOLOGIES GMBH in Gilching bei Münc...
Servicetechniker Sicherheitstechnik (m/w/d)
BAUER Elektroanlagen Süd GmbH in Düsseldorf
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).