Slack, Slack-Übernahme

Messengerdienst Slack sperrt die Konten russischer Kunden

Beatrice Bode
unsplash.com/ flairman

Anzeige

Der Messengerdienst Slack hat damit begonnen, die Konten russischer User zu sperren. Mutterkonzern Salesforce kündigte einen solchen Schritt bereits vor einige Tagen als Reaktion auf den Ukraine-Krieg an. Slack-Nutzer:innen in Russland können demnach nicht mehr auf ihre Kundendaten zugreifen. 

Slack gehört zur US-amerikanischen Softwarefirma Salesforce. Diese hatte Anfang des Monats eine Erklärung veröffentlicht, in der das Unternehmen erklärte, die Beziehungen zu Russland langsam zu beenden und seine Dienste dort nicht mehr anzubieten.

„Wir sind solidarisch mit dem ukrainischen Volk und hoffen auf einen gangbaren Weg zum Frieden“, heißt es dort. Außerdem kündigte das Unternehmen an, zwei Millionen US-Dollar an gemeinnützige Hilfsorganisationen spenden zu wollen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Slack hält sich an internationale Sanktionsvorschriften

Laut der Nachrichtenwebsite Axios beendet Slack sein Dienstleistungsangebot in Russland nun, um den Vorgaben seiner Muttergesellschaft zu folgen. Außerdem möchte der Messengerdienst somit auch internationale Sanktionen einhalten.

„Slack muss Maßnahmen ergreifen, um die Sanktionsvorschriften in den USA und anderen Ländern, in denen wir tätig sind, einzuhalten, einschließlich unter bestimmten Umständen die Sperrung von Konten ohne vorherige Ankündigung, wie gesetzlich vorgeschrieben“, sagte die Nachrichtenplattform gegenüber Axios.

Slack stehe mit betroffenen Kunden bezüglich der Auswirkungen dieser Maßnahmen auf ihren Kontostatus in Kontakt, heißt es in der Erklärung weiter. Dies gelte allerdings nur, soweit das Gesetz diese Kommunikation zulasse.

Daten bleiben trotz Zugriffs-Verbot erhalten

Trotz der Tatsache, dass Kund:innen bis auf weiteres nicht auf ihre Konten zugreifen können, lösche der Messengerdienst die Kundendaten nicht. Sollten die Sanktionen in Russland aufgehoben werden, könnte der Zugang zukünftig also auch wieder freigegeben werden.

Slack ist eine Plattform, die besonders für die Kommunikation in Unternehmen und Organisationen genutzt wird. Im Jahr 2021 haben über 156.000 Nutzer:innen den Dienst in Anspruch genommen.

Vor kurzem hat Slack die Farben seines Logos auf der Website an die Farben der ukrainischen Flagge angepasst.

Auch interessant: 

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Teile diesen Artikel
Folgen:
Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.