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„Zuck Bucks“: Meta plant eine neue virtuelle Währung

Maria Gramsch
Screenshot / Facebook

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Meta hat seine Bestrebungen, eine eigene Währung auf den Markt zu bringen, offenbar noch nicht aufgegeben. Nach Libra und Diem arbeitet der Konzern nun offenbar an einer virtuellen Währung, die die Meta-Belegschaft „Zuck Bucks“ getauft hat.

Erst im Januar berichtete Bloomberg, dass Meta sich von seinen Bestrebungen um die Kryptowährung Diem verabschieden möchte. Auch wenn dies noch nicht bestätigt wurde, legt ein Bericht der Financial Times nun nahe, dass Meta sich inzwischen auf eine andere Währung konzentriert.

Entstehen soll laut dem Bericht eine Währung, die Meta-Mitarbeiter:innen intern mit Bezug auf Facebook-Gründer und Meta-CEO Mark Zuckerberg offenbar „Zuck Bucks“ nennen.

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„Zuck Bucks“: Was ist bisher über die Währung bekannt?

Laut dem Bericht der Financial Times sollen die Zuck Bucks „wahrscheinlich“ keine Kryptowährung sein. Damit stünden die Pläne im Gegensatz zu Metas bisherigen Bestrebungen auf dem Währungsmarkt.

Stattdessen neigt Meta dazu, In-App-Token einzuführen, die zentral vom Unternehmen kontrolliert werden, ähnlich denen, die in Spiele-Apps verwendet werden, wie die Robux-Währung im beliebten Kinderspiel Roblox.

Die Financial Times bezieht sich in ihrem Bericht auf ein internes Memo aus dem Hause Meta. Demnach soll Mitte Mai 2022 bereits ein Pilotprojekt zur neuen Währung Zuck Bucks starten.

Offiziell hält sich das Unternehmen zu seinen Plänen noch sehr bedeckt. „Wir haben heute keine Neuigkeiten zu verkünden“, sagte Meta-Sprecherin Lauren Dickson auf Anfrage von The Verge.

Meta hat neben den Zuck Bucks wohl noch weitere Pläne

Neben der Einführung einer digitalen Währung, plant Meta offenbar noch weitere Neuerungen. Meta-Sprecherin Dickson lies dazu jedoch nur verkünden, dass das Unternehmen „ständig über neue Produktinnovationen für Menschen, Unternehmen und Kreative“ nachdenke.

Laut der Financial Times arbeite Meta außerdem an „sozialen Token“ oder „Reputations-Token“. Diese könnten als „Belohnung für sinnvolle Beiträge, beispielsweise in Facebook-Gruppen, ausgegeben werden“.

Neben den digitalen Bestrebungen um NFTs oder digitale Währungen, sei Meta aber auch dabei, „traditionelle Finanzdienstleistungen wie Kredite für kleine Unternehmen“ zu prüfen. Meta-Sprecherin Dickson sagte dazu:

Als Unternehmen konzentrieren wir uns darauf, für das Metaverse zu bauen, und das schließt ein, wie Zahlungen und Finanzdienstleistungen aussehen könnten.

Wie sahen die bisherigen Bestrebungen von Meta aus?

Bereits seit dem Jahr 2019 tüftelt Meta, das damals noch unter dem Namen Facebook firmierte, an einer eigenen Währung. Doch die geplante Kryptowährung Libra hielt nicht lange an.

Bereits im Jahr 2020, nur knapp zwei Jahre nach der Bekanntgabe der Pläne, hat Facebook seine Libra in Diem umbenannt. Grund waren rechtliche Streitigkeiten sowie Datenschutzbedenken von Seiten der Regulierungsbehörden.

Doch im Januar dieses Jahres wurde bekannt, dass sich die Diem Association – also die Firma hinter der geplanten Währung – auflösen soll.

Den enthüllenden Bloomberg-Bericht haben weder Meta noch die Diem Association bisher bestätigt. Die neuen Bestrebungen um die Zuck Bucks könnten aber darauf hindeuten, dass ihr Stündchen tatsächlich geschlagen hat.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.