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Tesla, Panasonic, Batteriefabrik, USA, Kansas
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Warum Panasonic eine Batteriefabrik für Tesla baut

Beatrice Bode
Aktualisiert: 14. Juli 2022
von Beatrice Bode
unsplash.com/ Vlad Tchompalov
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Der japanische Elektronikkonzern Panasonic wird eine neue Batteriefabrik für Tesla bauen. Insgesamt vier Milliarden Dollar investiert der Konzern in den neuen Standort und schafft außerdem 4.000 neue Arbeitsplätze. 

Der Elektronikkonzern Panasonic wird gemeinsam mit Elektrofahrzeughersteller Tesla eine neue Batteriefabrik bauen. Dieses Mal hat sich das japanische Unternehmen für den US-Bundesstaat Kansas als neuen Standort entschieden. Eine weitere Produktionsstätte befindet sich bereits in Nevada.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, investiert Panasonic insgesamt vier Milliarden US-Dollar in die neue Batteriefabrik. Darüber hinaus sollen durch den Bau der neuen Stätte bis zu 4.000 Arbeitsplätze entstehen.

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Panasonics Batteriefabrik will Tesla mit größerem Akku beliefern

Tesla-CEO Elon Musk zufolge habe der Fahrzeughersteller Schwierigkeiten, seine eigene Batterieproduktion hochzufahren. Daher sei auch die Autoproduktion begrenzt. Die Tesla-Fabriken in Texas und Berlin bezeichnete er als gigantische Geldverbrennungsanlagen, die Milliarden von US-Dollar verlieren würden.

Mit der neuen Batteriefabrik von Panasonic soll dem künftig Abhilfe geschaffen werden. Ziel der Produktion ist es außerdem, Tesla mit einer größeren Batterie zu beliefern, bekannt als Modell 4680.

„Angesichts der zunehmenden Elektrifizierung des Automobilmarktes ist die Ausweitung der Batterieproduktion in den Vereinigten Staaten von entscheidender Bedeutung, um die Nachfrage zu decken“, so Kazuo Tadanobu, Präsident von Panasonic Energy.

Konkrete Entscheidungen darüber, wie viele Batterien in der neuen Fabrik produziert werden sollen und welche Anzahl von Mitarbeiter:innen eingestellt werden, gab Panasonic bisher nicht heraus.

Andere Hersteller bauen Batteriefabriken in den USA

Auch andere Batteriehersteller:innen wollen ihre Produktion in den USA ausbauen. Dies sei laut Reuters Teil eines Branchentrends, der darauf abziele, das erwartete Wachstum bei Elektrofahrzeugen zu bewältigen. Außerdem solle so die Abhängigkeit von der Produktion in China und die damit verbundenen Risiken in der Lieferkette verringert werden.

Für Panasonic bedeutet das aber auch stärkere Konkurrenz – auch im Hinblick auf Tesla. Denn obwohl der E-Autohersteller gemeinsam mit dem japanischen Konzern bereits die Fabrik in Nevada gebaut hat, erweiterte er das Lieferantennetz um chinesische und koreanische Batterieproduzenten.

Trotzdem will sich der japanische Elektronikkonzern nicht ausschließlich auf die Produktion für Tesla beschränken. Gleichzeitig soll der neue Standort in Kansas auch eine Forschungsabteilung bekommen, die sich auf die Herstellung von Batterien der nächsten Generation konzentriere.

Bis 2029 will Panasonic die Produktionskapazitäten für Batterien um das Drei-bis Vierfache erhöhen. Der größte Teil des Ausbaus soll dabei aus Nordamerika kommen.

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vonBeatrice Bode
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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.
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