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Aus diesen Gründen sollten Digitalisierer die Abkürzung DXP kennen

DXP Liferay
Unsplash.com / John Schnobrich

Beim Thema DXP haben viele der Verantwortlichen im Bereich Digitalisierung immer noch Fragezeichen vor Augen. Wofür steht die Abkürzung? Was kann eine DXP? Und wann sollte man diese einsetzen? Wir helfen weiter, beantworten die wichtigsten Fragen und zeigen, wie Digitalisierung mithilfe einer DXP gelingen kann. 

Wir geben es zu – die Abkürzung DXP und die dahinter stehende Bedeutung “Digital Experience Platform” sind etwas sperrig. Nichtsdestotrotz verbirgt sich hinter der DXP eine Schlüsseltechnologie für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte! Daher sollten auch alle Projektverantwortlichen, die mit dem Thema Digitalisierung zu tun haben, die Technologie zumindest ansatzweise kennen. 

Fangen wir einmal ganz vorne an: Was ist eine Digital Experience Platform? Ganz einfach gesagt ist eine DXP eine Software-Lösung, die unterschiedlichste digitale Anwendungen und Services eines Unternehmens auf einer einzigen Plattform zusammenführen kann. Der Vorteil daran: Für alle Nutzer:innen entsteht eine durchgängige, personalisierte Customer Experience für die unterschiedlichsten Aufgaben und über alle Devices hinweg. 

Klingt spannend? Dann versorgen wir dich jetzt noch mit drei guten Gründen, warum du – wenn du an Digitalisierungsprojekten, insbesondere im B2B-Bereich, arbeitest – die Abkürzung DXP wirklich kennen solltest.

1. DXPs sind die neuen Content-Management-Systeme

Content-Management-Systeme (CMS) sind uns allen ein Begriff. Sie sind für die Erstellung von Websites bekannt und populär. Im Unternehmensumfeld gibt es eine riesige Anzahl an Content-Management-Systemen, die unsere Websites am Laufen halten – mit der Bereitstellung von Bildern, Texten, Videos und mehr.

Betrachtet man den Funktionsumfang der Content-Management-Systeme, so hat sich dieser im Verlauf der Zeit deutlich verändert. Viele CMS bieten heutzutage beispielsweise ausgereifte Workflows, Automatisierungen oder kleine Kundendatenbanken an.

Dennoch: Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung gehen die Kundenerwartungen und Kundenbedürfnisse weit über das Konsumieren von Inhalten hinaus. Kund:innen erwarten, dass Transaktionen wie Käufe, Services, Trainings und sogar die Interaktion mit dem Produkt online erfolgen können. Ganz unabhängig davon, ob wir uns im B2C- oder B2B-Bereich bewegen.

Und genau hier stoßen Content-Management-Systeme – basierend auf ihrer Auslegung auf die Erstellung von Content – an ihre Grenzen. Um bestimmte Transaktionen anbieten zu können, müssen nämlich zusätzliche Services in deine Website integriert werden.

Hier kann die DXP übernehmen. Denn die DXP enthält sowohl Module für Content Management, als auch zahlreiche andere Module, wie Nutzerverwaltung, Personaliserung, Analytics, Workflows, Integrations-Frameworks oder Suchfunktionalitäten. Und mithilfe dieser Funktionen wird es letzten Endes möglich, anspruchsvolle digitale Transaktionen und Services zu realisieren. 

Du willst mehr über die Unterschiede zwischen einem CMS, einem Portal und einer DXP erfahren? Dann schau dir diesen Artikel zum Thema an. 

2. Eine DXP legt die Grundlage für eine durchgängige Customer Experience

Wie schaffe ich eine wirklich durchgängige Customer Experience für meine Kund:innen? Diese Thematik ist wohl eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit, wenn es um das Thema digitale Transformation geht. 

Aber egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld: Wir alle haben schon einmal erlebt, wie Unternehmen eine durchgängige Customer Experience hervorragend inszeniert und aufgesetzt haben. Der B2C-Bereich ist dort stellenweise sehr weit. Gehen wir zum Beispiel in einem Geschäft einkaufen, so werden uns über eine entsprechende App Gutscheine des Unternehmens ausgespielt. Und diese können wir dann ganz flexibel direkt vor Ort oder auch im Online-Shop einlösen.

Aber auch der B2B-Bereich mit seinen komplexen Verkaufs- und Vertriebsphasen bietet eine großartige Möglichkeit für Omnichannel-Ansätze und die Bereitstellung einer nahtlosen Customer Experience.

Doch obwohl das Potenzial für nahtlose Customer Experiences im B2B riesengroß ist, wird es bisher wenig genutzt. Der Grund hierfür: Unternehmen müssen zunächst unternehmensintern eine geeignete Grundlage für nahtlose Customer Experiences legen. Das bedeutet: Die Customer Journey muss verstanden, die beteiligen Systeme und Abteilungen müssen zusammengeführt und die benötigten Daten an einem zentralen Ort gebündelt werden. Und je komplexer und verstreuter die Customer Journey, desto größer die Herausforderung. 

DXPs können hier Abhilfe schaffen. Dank ihrer starken Integrationsfähigkeiten können DXPs verschiedenste Systeme, wie CRM, ERP und Marketing-Automation-Tool vereinen und fragmentierte Daten aus den unterschiedlichen Systemen zusammenführen – sodass auf dieser Grundlage eine durchgängige Customer Experience geschaffen werden kann. 

3. DXPs helfen beim Abbau von Insellösungen und Silos

Oft stehen der Digitalisierung die bestehenden Systeme und Prozesse eines Unternehmens im Weg. Entscheidet man sich dann auch noch für die falsche technologische Plattform oder gibt sich mit vielen kleinen Insel-Lösungen zufrieden, so bleibt der große, disruptive Digitalisierungs-Schub fürs Unternehmen häufig aus.

Auch hier kann die DXP Projektverantwortlichen helfen und die Grundlage für eine gelungene digitale Transformation schaffen. Denn werden DXPs richtig eingesetzt, so werden sie zu DER Schlüsseltechnologie für die digitale Transformation und Entwicklung eines Unternehmens. 

Starten kann man mit ersten Pilotprojekten, wie beispielsweise der Erstellung einer neuen Website oder dem Launch eines Kundenportals. In diesem Rahmen lernt man die Technologie der DXP besser kennen und kann sich außerdem die Integrationsfähigkeiten genauer ansehen.

Das große Potenzial der DXP liegt dann darin, dass sie sich sehr schnell für weitere Anwendungen skalieren lässt – zum Beispiel können schnell weitere Websites für andere Marken hingezugefügt oder neue Anwendungen ergänzt werden. Nach und nach können dann auch weitere bestehende Systeme über verschiedene APIs mit der Plattform verbunden werden. So werden Silos und Insellösungen reduziert, der Tech-Stack vereinheitlicht und digitale Transformation kommt so richtig ins Laufen. 

Du möchtest mehr über die Möglichkeiten von DXP-Systemen für Unternehmen erfahren? Dann schau gerne mal bei Liferay vorbei. Dort kannst du auch ganz unkompliziert ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren, um dich weiter über das Thema DXPs zu informieren.

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