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Mit Wucht und Geheimtinte: Das sind die versteckten Effekte bei iMessage

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Screenshot iMessage
geschrieben von Beatrice Bode

Apples hauseigener Messaging-Dienst iMessage verfügt über einige versteckte Effekte, mit denen sich Nachrichten aufpimpen lassen. Dazu gehören unter anderem die Funktionen „Geheimtinte“ und „Wucht“. 

Viele iPhone-User nutzen Apples hauseigenen Messaging-Dienst iMessage. Dabei bietet der Messenger seinen Nutzer:innen die wichtigsten Funktionen in Sachen Instant-Messaging an: Nachrichten abtippen, Fotos und Videos senden und Gefühle per Emojis ausdrücken.

Wer allerdings glaubt, dass sich Apple mit dem minimalen Standard zufriedengibt, hat weit gefehlt. Denn der US-Konzern hat allerlei geheime Spezialeffekte verbaut, die nicht auf den ersten Blick zu finden sind.


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Das sind die versteckten iMessage-Effekte

Nachricht ist nicht gleich Nachricht. Jeder Inhalt wird mit einer bestimmten Intention oder Emotion übermittelt. Im realen Leben drücken wir das mit unserer Gestik, Mimik und Stimme aus.

Allerdings können wir Nachrichten auch online mehr Ausdruck verleihen – und zwar per iMessage. Denn Apple hält einige geheime Effekte bereit. Wer Nachrichten mit Spezialeffekten senden möchte, hat dabei die Auswahl auf welchen Bereich der Mitteilung sich dieser beziehen soll.

Zum einen gibt es die Möglichkeit nur die blaue Sprechblase mit einem geheimen Effekt zu versehen. Zum anderen können User auch den gesamten Hintergrund der Nachricht animieren lassen.

Diese Effekte bietet iMessage für die Sprechblase

  • Wucht: Eine Nachricht mit „Wucht“ verschicken, bedeutet genau das wonach es klingt. Die Nachricht knallt den Empfänger:innen einmal groß ins Feld. Gleichzeitig vibriert das Smartphone, sodass die Wucht auch haptisch spürbar ist.
  • Auffällig: Wird eine Nachricht mit dem Spezialeffekt „Auffällig“ verschickt, schüttelt sie sich einmal groß im Bildschirm der Empfänger:innen, bevor sie normal lesbar ist.
  • Unauffällig: Genau das Gegenteil geschieht, wenn eine Nachricht „unauffällig“ versandt wird. Dann wird die Sprechblase zunächst ganz klein, bevor sie wieder normal erscheint.
  • Geheimtinte: Der wohl interessanteste iMessage-Effekt ist die „Geheimtinte“. Empfänger:innen, die eine solche Nachricht erhalten, können den Text nur lesen, wenn sie mit dem Finger darauf tippen. Nach einigen Sekunden verschwindet der Text und die Sprechblase ist dann wieder leer.

Diese iMessage-Effekte gibt es für den Hintergrund

Rechts neben der Auswahlfunktion für die Sprechblase befinden sich auch die Optionen für den Hintergrund. Dort gibt es einige Möglichkeiten, um den Background einer Nachricht aufzupimpen.

User können eine Text beispielsweise per „Echo“ senden, wobei die Sprechblase animiert über den gesamten Hintergrund verteilt erscheint. Außerdem besteht die Möglichkeit, animierte Ballons über den Bildschirm fliegen lassen, Konfetti zu streuen oder ein Feuerzeug anzuzünden.

Wer besonders viele Emotionen senden will, kann dies mit einem gigantischen roten Herz tun. Für besonders viel Aufmerksamkeit können die animierten Laserstrahlen sorgen. Die kommen wie viele andere iMessage-Effekte auch inklusive Vibration und Sound daher.

Effekte in iMessage: So geht´s!

Geheime Dinge liegen oft direkt vor der eigenen Nase. Das gilt auch für die iMessage-Effekte. Denn um die versteckten Funktionen zu nutzen, müssen User nur eins tun: Nach dem Eintippen einer Nachricht den Sendebutton länger gedrückt halten.

Dann öffnet sich automatisch das Spezialeffekte-Menü. Dort können User zwischen den genannten Funktionen auswählen. Anschließend müssen sie nur noch auf Senden drücken.

Alle Effekte lassen sich außerdem nicht nur auf Text, sondern auch auf Bilder und Emojis anwenden. Wer dem nächsten Hundefoto also noch etwas mehr Pepp verleihen will, kann dies mit einem Funkenregen oder einer Lasershow tun.

iMessage: Nachrichten in eigener Handschrift senden

Neben den geheimen iMessage-Effekten versteckt sich noch eine weitere Funktion. Anstatt die Tastatur zu nutzen können User eine Nachricht nämlich auch handschriftlich verfassen. Wenn das Nachrichtenfeld erscheint, können User ihr iPhone einfach zur Seite kippen. Im rechten unteren Bereich der Tastatur erscheint dann neben der Enter-Taste dieses Symbol: Seitwärtssymbol.

Damit lässt sich ein Feld öffnen, in dem per Finger oder Stift handschriftliche Nachrichten verfasst werden können. Außerdem besteht die Option, einen bereits vorgefertigten Schriftzug auszuwählen.

Sobald die Nachricht geschrieben wurde, können die Verfasser:innen auf „Fertig“ und dann „Senden“ klicken. Wer künftig also das Gefühl hat, dass eine Nachricht noch etwas mehr Nachdruck verdient, kann sich der versteckten iMessage-Effekte bedienen.

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Über den Autor

Beatrice Bode

Beatrice ist freie Autorin und Videografin. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Nach einem Zwischenstopp als Content Creator und Reporterin bei Antenne Thüringen landete sie vor einigen Jahren als Cutterin bei der 99pro media GmbH. Vor einiger Zeit hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und ist in die Dominikanische Republik gezogen, um dort als Taucherin die Rettung der Korallenriffe zu unterstützen. Von dort aus schreibt sie nun als freie Autorin für BASIC Thinking.

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