Meta, Apple, Datenschutz, Sammelklage, Klage

Klage: Umgeht Meta heimlich die Datenschutzbestimmungen von Apple?

Fabian Peters
unsplash.com/ Sandip Kalal

Anzeige

US-Konzern Meta hat sich mehrere Klagen eingehandelt. Datenschützer werfen dem Unternehmen vor, die Datenschutzbestimmungen von Apple zu umgehen, um Nutzer:innen auszuspionieren. Berichten zufolge würden die Apps von Instagram und Facebook dazu JavaScript-Code auf besuchten Websites einspeisen.

Facebook-Mutterkonzern Meta hat sich eine Sammelklage eingehandelt. Der Vorwurf: Der US-Konzern habe heimlich die Sicherheitsvorkehrungen umgangen, die Apple im vergangenen Jahr eingeführt hat, um iPhone-User besser vor Spionage und Datenmissbrauch zu schützen.

Zwei Facebook-User haben deshalb Klage beim Bundesgericht in San Francisco eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen vor, die Datenschutzbestimmungen von Apple zu umgehen und gegen einzelstaatliche und bundesstaatliche Gesetze zu verstoßen, die das unerlaubte Sammeln von persönlichen Daten einschränken.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Speist Meta JavaScript-Code in Websites ein?

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, erreichte das Gericht nur eine Woche zuvor bereits eine ähnlich Klage. Sie stützt sich auf einen Bericht des Datenschutzforschers Felix Krause, der behauptet, dass die Apps von Instagram und Facebook unter iOS JavaScript-Code auf Websites einspeisen würden.

Der Code erlaube es den Anwendungen laut Krause anschließend, „alles zu verfolgen, was Sie auf einer Website tun“. Das gelte auch für die Freigabe von Passwörtern. Meta räumte derweil zwar ein, dass die Facebook-App die Browseraktivitäten überwacht. Das Unternehmen bestritt allerdings, dass die Anwendung illegal Nutzerdaten sammelt.

Datenschutzänderungen von Apple kosten Meta zehn Milliarden US-Dollar

Den Klagen zufolge hilft das Sammeln von Daten aus der Facebook-App Meta dabei, Apples Datenschutzbestimmungen zu umgehen, die besagen, dass Drittanbieter-Apps die Zustimmung ihrer User einholen müssen, bevor sie online oder offline deren Aktivitäten verfolgen.

Die Datenschutzänderungen von Apple aus dem Jahr 2021 schränken Meta Möglichkeiten ein, Nutzerdaten von iOS-Usern zu sammeln. Der US-Konzern gingen dem Vernehmen deshalb rund zehn Milliarden US-Dollar durch die Lappen.

Umgeht die Facebook-App die Datenschutzregeln von Apple?

In der Sammelklage heißt es derweil, dass die Facebook-App die Datenschutzregeln von Apple umgehen würde, indem sie Links im In-App-Browser lädt und nicht im Standardbrowser. Und weiter:

Dies ermöglicht es Meta, die Interaktionen und die Kommunikation seiner Nutzer mit Dritten abzufangen, zu überwachen und aufzuzeichnen und Meta Daten zur Verfügung zu stellen, die es aggregiert, analysiert und verwendet, um seine Werbeeinnahmen zu steigern.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen:
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).