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Einstellungsstopp und Entlassungen: Meta kündigt Sparmaßnahmen an

Fabian Peters
Meta

Meta-CEO Mark Zuckerberg hat seinem Unternehmen einen Sparkurs auferlegte und einen Einstellungsstopp verhängt. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage stehen außerdem Entlassungen bevor. Um Kosten zu senken, will sich das Unternehmen umstrukturieren und neu ausrichten.

Facebook-Mutterkonzern Meta wird Ende 2023 aller Voraussicht nach ein kleineres Unternehmen sein als bisher. Das kündigte CEO Mark Zuckerberg laut einem Insider während einer wöchentlichen Fragerunde an. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, sagte Zuckerberg, dass das Unternehmen einen Einstellungsstopp verhängen und eine Umstrukturierung einleiten wird.

Demnach wolle Meta seine Kosten senken und sich neu aufstellen. Dazu sollen die Budgets in den meisten Teams gekürzt werden. Das bedeute auch, dass Angestellte in andere Teams versetzt werden könnten und Stellen nicht nachbesetzt werden. Außerdem sei es möglich, dass sich Meta von einigen Mitarbeiter:innen trennt.

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Meta: Umsatzrückgang und zunehmender Wettbewerb

Die Sparmaßnahmen gelten als erste große Budgetkürzung seit der Gründung von Facebook im Jahr 2004. Sie sind auch ein Eingeständnis, da sich das Wachstum der Werbeeinnahmen von Meta aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs verlangsamt hat. Mark Zuckerberg sagte dazu:

In den ersten 18 Jahren des Bestehens des Unternehmens sind wir im Grunde jedes Jahr schnell gewachsen, und in letzter Zeit ist unser Umsatz zum ersten Mal flach bis leicht rückläufig gewesen.

Er habe gehofft, dass sich die wirtschaftliche Lage stabilisieren würde. Da das jedoch nicht der Fall ist, müsse das Unternehmen konservativer planen.

Eine teure Wette auf das Metaverse

Fernab vom wirtschaftlichen Druck leidet das Werbegeschäft von Meta unter den neuen Datenschutzbeschränkungen von Apple für das Tracking von iPhone-Usern. Derweil lockt TikTok zahlreiche Nutzer:innen von Tochterunternehmen Instagram weg.

Mark Zuckerberg ist seit der Umbenennung von Facebook in Meta außerdem eine teure Wette eingegangen auf das sogenannte Metaverse eingegangen. Von der virtuellen Realität verspricht er sich einen Ort, an dem die Menschen sich treffen und miteinander kommunizieren. Bis das System ausgereift genug ist, dürften jedoch noch einige Jahre vergehen.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).