Intel, Chiphersteller, Lieferengpässe, Entlassungen

Chiphersteller Intel will offenbar Tausende Mitarbeiter entlassen

Fabian Peters
Intel

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Berichten zufolge hat Chiphersteller Intel einen massiven Sparkurs verhängt. Um Kosten zu reduzieren, will das Unternehmen laut Insidern offenbar Tausende Mitarbeiter entlassen. Der US-Konzern will die Entlassungen noch in diesem Monat gemeinsam mit dem anstehenden Quartalsbericht bekannt geben.

Bei Intel stehen offenbar massive Sparmaßnahmen bevor. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, sieht sich der Chiphersteller sogar gezwungen, Tausende Angestellte zu entlassen, um die eigenen Kosten zu reduzieren.

Intel: Müssen Tausende Angestellte gehen?

Grund für den Sparkurs sind demnach der schwächelnde PC-Markt und ein erheblicher Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2022. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der US-Konzern dabei einen Rückgang von rund 22 Prozent. Unterm Strich steht wiederum ein Verlust von 454 Millionen US-Dollar.

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Diesem Negativtrend will Intel nun entgegenwirken. Laut Bloomberg könnte das Unternehmen mit dem nächsten Quartalsbericht am 27. Oktober 2022 deshalb auch die Entlassung von Tausenden Angestellten verkünden. Demnach stehen in einigen Abteilung wie dem Vertrieb und Marketing beispielsweise Kürzungen in Höhe von bis zu 20 Prozent bevor.

Intel-Aktie im Sturzflug

Als Grund für den schwächelnden PC-Markt gelten wiederum Rezessionsängste und anhaltende Lieferengpässe. Im Juli 2022 sah sich der Chiphersteller deshalb bereits dazu gezwungen, seine Umsatzprognosen zu reduzieren. Im gesamten Geschäftsjahr 2022 könnte die Erlöse dabei um rund 11 Milliarden US-Dollar geringer ausfallen als erwartet.

Die Stimmung der Anleger an der Börse ist dementsprechend schlecht. Die Intel-Aktie verzeichnete allein in den vergangenen sechs Monaten einen Rückgang von rund 40 Prozent. Im Mai 2022 stimmte die Mehrheit der Aktionäre derweil gegen Bonuszahlungen für die Geschäftsführung.

Massenentlassungen in der Tech-Branche

Intel hatte zuletzt im Jahr 2016 Tausende Beschäftigte entlassen. Damals musste circa 12.000 Angestellte das Unternehmen verlassen. Während Konkurrent Nvidia aktuell keinen Stellenabbau vornehmen will, strichen andere Unternehmen wie Oracle und ARM bereits Stellen.

Mit Intel könnte nun ein weiterer Tech-Riese hinzukommen. Laut Bloomberg beschäftigte der US-Konzern im Juli 2022 noch 113.700 Angestellte. Im Laufe des Jahres dürften es einige Tausend weniger werden. Das Unternehmen lehnte eine offizielle Stellungnahme bislang jedoch ab.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).