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Elon Musk will die Hälfte der Twitter-Belegschaft entlassen

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Unsplash.com / Ravi Sharma
geschrieben von Maria Gramsch

Elon Musk hat nach der Übernahme von Twitter nicht lang gefackelt und direkt die Führungsetage entlassen. Nun soll auch die Twitter-Belegschaft dran glauben. Denn der Neu-Eigentümer will die Hälfte der Stellen bei dem Kurznachrichtendienst streichen.

Es liegt erst eine Woche zurück, dass Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter übernommen hat. Denn erst am Donnerstag verkündete er auf der Plattform: „Der Vogel ist frei!“

Seither hat es einigen Wirbel im Unternehmen gegeben, der noch eine Weile anzuhalten scheint. Denn prompt entließ Musk einige Führungskräfte, darunter den CEO, den Finanzvorstand und auch die Chefjuristin.

Nun soll es beim Kurznachrichtendienst weitere Entlassungen geben. Denn wie Bloomberg berichtet, will Elon Musk die Hälfte der Twitter-Belegschaft entlassen.

Wie sehen Musks Pläne für die Twitter-Belegschaft aus?

Bei Twitter soll es künftig 3.700 Arbeitsplätze weniger geben. Das bedeutet, dass die Hälfte der Twitter-Belegschaft gehen muss.

Wie Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, sollen die betroffenen Mitarbeiter:innen am Freitag informiert werden.

Außerdem sollen alle verbleibenden Mitarbeiter:innen wieder im Büro des Unternehmens arbeiten. Damit will Elon Musk die derzeit geltende „work-from-anywhere“-Politik des Unternehmens aufheben.

Es gibt wohl mehrere Szenarien für Entlassungen

Laut dem Bloomberg-Bericht könnten sich die Pläne allerdings noch ändern. Denn Musk und sein Beraterteam hätten „eine Reihe von Szenarien für den Abbau von Arbeitsplätzen und andere politische Veränderungen bei Twitter“ erwogen.

Eines dieser Szenarien sehe vor, dass alle entlassenen Mitarbeiter:innen eine Abfindung im Wert von 60 Tagen erhalten.

Führungskräfte sollen aussortieren

Bloomberg berichtet weiter, dass Führungskräfte des Unternehmens gebeten worden, Listen für potenzielle Entlassungen zu erstellen. Die Führungskräfte der Produktteams sollen ihre Teams dabei beispielsweise um 50 Prozent reduzieren.

Die Listen seien dann unter anderem auch bei Tesla gelandet. Hier sollen leitende Angestellte diese gesichtet und geprüft haben.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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