Drohne Fledermäuse, Fledermaus

Diese Drohne soll Fledermäuse vor Windrädern warnen

Felix Baumann
Unsplash/Riizz

Israelische Forscher:innen haben eine Drohne entwickelt, die Fledermäuse vor Windrädern warnen soll. Im Idealfall fliegen die Tiere dabei schlichtweg über die Anlagen hinweg. 

Der Windenergie gehört die Zukunft. Sie versorgen uns mit nachhaltiger Energie und bremsen den Klimawandel aus. Trotzdem verändern Windräder das Landschaftsbild und stellen eine Gefahr für einige Tiere dar. In Norddeutschland erprobten Wissenschaftler:innern deshalb schon, inwieweit Künstliche Intelligenz dort ansässige Adler schützen kann.

Die Anlagen fuhren bei einem eintreffenden Vogel dabei schlichtweg ihre Leistung herunter. Das israelische Ministerium für Energie überlegte sich einen nun einen neuen Ansatz, bei dem eine Drosselung nicht notwendig ist. Dabei geht es vor allem um den Schutz der lokal Fledermaus-Population.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Drohne warnt Fledermäuse akustisch und visuell vor Windrädern

Denn die Fledertiere fliegen meist auf der Höhe, auf der sich die Rotoren von Windkraftanlagen befinden und erfahren bei Kollisionen häufig einen unwürdigen Tod. Das Hula-Forschungszentrum entwickelte deshalb eine Drohne, die die Tiere vor Windrädern warnen soll und sie dazu bringt ihre Flughöhe anzupassen.

Das Fluggerät steigt dabei auf und sendet ein visuelles und ein akustisches Signal aus. Vor allem letzteres verändert sich im Laufe der Zeit, da sich die Tiere ansonsten an den Ton gewöhnen könnten und die Warnung missachten. Im Idealfall nehmen die Fledermäuse die Signale aber wahr und passen in der Folge ihre Flughöhe an.

Windkraft: Immer Weniger Tiere verenden

Erste Ergebnisse zeigen, dass 40 Prozent weniger Tiere unterhalb der Drohne durchfliegen. Die Signale sorgen also dafür, dass die Fledermäuse weiter aufsteigen und im Resultat über das Windrad hinwegfliegen. Das System könnte Schule machen und in Zukunft international für verschiedene Einsatzzwecke adaptiert werden.

Denn der Vorteil ist, dass die Drohne unabhängig vom Windpark funktioniert. Verantwortliche müssen die Anlage nicht herunterfahren. Ebenfalls sind keine Anpassungen an der Struktur an sich notwendig. So werden Windkraftanlagen nicht nur nachhaltiger, sondern stehen vermehrt im Einklang mit der Natur.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Anforderungs- und Projektmanager touristische...
trendtours Holding GmbH in Eschborn
Praktikant / Werkstudent im Bereich Social Me...
3Defacto GmbH in Mühltal
Mitarbeiter im Bereich E-Commerce und Online-...
KURZ Entsorgung GmbH in Ludwigsburg
Praktikum Social Media – Projektmanagem...
CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg
Praktikum Social Media Management (m/w/d)
THE SISS BLISS GMBH in Berlin
Senior Social Media Consultant & Account ...
Social DNA GmbH in Frankfurt am Main, Frankfurt am Main
Social Media Manager (m/w/d) – Teilzeit oder ...
Langer E-Technik GmbH in Varel
Digital Marketing Manager – B2B (m/w/d)
VdS Schadenverhütung GmbH in Köln
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.