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Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Onboarding

Tipps und Tricks Onboarding
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In diesem Artikel stellen wir dir Tipps und Tricks vor, die dir dabei helfen, das Beste aus deinem Onboarding-Prozess herauszuholen. Egal, ob du gerade erst mit dem Onboarding beginnst oder deinen bestehenden Prozess verbessern willst, wir haben die Informationen, die du brauchst, um sicherzustellen, dass dein Onboarding reibungslos verläuft.

Setze realistische Erwartungen

Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter:innen ist es wichtig, realistische Erwartungen zu haben. Die Beschäftigten sollten genau wissen, welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten sie übernehmen werden und was von ihnen erwartet wird. Außerdem ist es wichtig, dass sie gut geschult und unterstützt werden, um eine erfolgreiche Eingliederung zu gewährleisten.

Wenn ein:e neue:r Mitarbeiter:in zum Beispiel nur wenig Erfahrung in seinem/ihrem Bereich hat, sollte er/sie nicht erwarten, dass er/sie sofort bestimmte Meilensteine erreicht. Stattdessen sollte der Arbeitgeber kurzfristige Ziele für den Arbeitnehmer setzen, die kurzfristig erreichbar und realistisch sind.

Eine weitere Möglichkeit, realistische Erwartungen zu setzen, sind umfassende Schulungsprogramme. Diese Programme sollten sich darauf konzentrieren, neuen Mitarbeiter:innen alle notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für ihre Rolle benötigen.  Gleichzeitig sollten sie genug Zeit haben, in diesen Bereichen Vertrauen zu gewinnen, ohne dass sie zu früh unter Druck gesetzt werden.

Biete eine umfassende Schulung an

Das Onboarding neuer Mitarbeiter:innen ist ein wichtiger Schritt für jedes erfolgreiche Unternehmen. Er hilft ihnen nicht nur, sich an ihre neue Rolle zu gewöhnen. Sondern es gibt auch den Ton für den Rest ihrer Zeit in deinem Unternehmen an. Um sicherzustellen, dass deine neuen Mitarbeiter:innen erfolgreich sind, kann eine umfassende Schulung während des Einführungsprozesses einen großen Unterschied machen.

Bei der Erstellung eines umfassenden Schulungsprogramms für die Einarbeitung ist es wichtig, mehrere Dinge zu beachten:

  • Informiere dich über die Geschichte und das Leitbild deines Unternehmens: So können deine Mitarbeiter:innen verstehen, warum du tust, was du tust, und warum es wichtig ist.
  • Erkläre die Prozesse: Von der Bearbeitung von Kundenanfragen bis hin zur internen Projektabwicklung. Sorge dafür, dass deine Mitarbeiter:innen wissen, wie alles von Anfang bis Ende funktioniert.
  • Besprich die Kommunikationsprotokolle: Stelle sicher, dass alle wissen, an wen sie sich im Zweifelsfall wenden müssen. Das ist besonders wichtig, wenn sie zusätzliche Informationen oder Hilfe benötigen.
  • Hinweise auf verfügbare Hilfsmittel und Ressourcen: Stelle sicher, dass alle wissen, welche Art von Unterstützung und Ressourcen zur Verfügung stehen, damit sie ihre Fragen schnell und effizient beantworten können.
  • Stelle Mitarbeiter:innen vor: Stelle die verschiedenen Kompetenzen innerhalb deines Unternehmens vor. Damit wissen die Mitarbeiter:innen, an wen sie sich wenden können, wenn sie in bestimmten Bereichen Hilfe benötigen.
  • Beziehe aktuelle Mitarbeiter:innen in Schulungen ein: Indem du erfahrene Teammitglieder einbeziehst, förderst du ein integratives Umfeld und vermittelst Neuankömmlingen einen Einblick in den Arbeitsalltag innerhalb der Unternehmenskultur. 

Umfassende Schulungen während des Onboardings sind wichtig, damit sich neue Mitarbeiter schnell und effizient an ihre Aufgaben, ihre Kollegen und ihr Umfeld gewöhnen. So wird eine erfolgreiche Integration gewährleistet und der langfristige Erfolg gesichert!

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Feedbackschleifen einrichten

Feedbackschleifen sind ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen Organisation. In der heutigen Geschäftswelt wird es für Unternehmen immer wichtiger, über ein System zu verfügen, mit dem sie das Feedback ihrer Mitarbeiter:innen effektiv sammeln und auswerten können. Deshalb sollten bei der Einarbeitung Feedbackschleifen eingerichtet werden.

Die Einrichtung effektiver Feedbackschleifen trägt dazu bei, eine offene Atmosphäre zu schaffen, in der die Beschäftigten konstruktive Kritik äußern und entgegennehmen. Und das ohne Angst vor Vergeltung oder Bestrafung zu haben. Dies kann letztendlich zu einem höheren Maß an Engagement, Produktivität und Zufriedenheit im Arbeitsumfeld führen.

Bei der Einrichtung von Feedbackschleifen während des Onboardings ist es wichtig zu überlegen, welche Art von Feedback du von den Beschäftigten einholen möchtest. Willst du, dass sie sich dazu äußern, wie ihrer Meinung nach Prozesse verbessert werden können? Brauchst du detailliertere Berichte zu bestimmten Aufgaben? Wie regelmäßig sollen diese Informationen gesammelt werden und wie willst du sicherstellen, dass sie richtig behandelt werden? 

Fördere das Gemeinschaftsgefühl

Beim Onboarding geht es nicht nur darum, neue Mitarbeiter:innen mit den Systemen und Prozessen des Unternehmens vertraut zu machen. Sondern auch darum, dass sie sich als Teil des Teams fühlen. Das kann besonders für Remote-Teams eine Herausforderung sein, da sie nicht von Angesicht zu Angesicht miteinander kommunizieren können.

Es gibt jedoch viele effektive Strategien, mit denen du das Gemeinschaftsgefühl während des Onboardings fördern kannst. Im Folgenden findest du einige Tipps, wie du das Onboarding ansprechend und unterstützend gestalten kannst:

  1. Schaffe personalisierte Erfahrungen: Sorge dafür, dass sich alle Mitarbeiter:innen willkommen fühlt, indem du sein Onboarding-Erlebnis personalisierst. Verschicke Willkommens-E-Mails oder -Karten mit persönlichen Botschaften, die ihnen das Gefühl geben, dass sie dazugehören.
  2. Lass dein Team sich vorstellen: Bitte jedes Mitglied deines Teams, sich vorzustellen und etwas Einzigartiges über sich selbst zu erzählen. Damit lernen sich die neuen Mitarbeiter:innen ihre Kollegen:innen gleich besser kennen.
  3. Stelle deine Kultur vor: Gib neuen Mitarbeiter:innen einen Eindruck davon, wie es ist, in deinem Unternehmen zu arbeiten. Teile Geschichten, Videos und Fotos, die deine Unternehmenskultur und deine Werte in Aktion zeigen.
  4. Richte virtuelle Meet-and-Greets ein: Planen Sie virtuelle Meet-and-Greet-Sitzungen, bei denen neue Mitarbeiter:innen mit ihren Kolleg:innen aus anderen Abteilungen chatten und Beziehungen aufbauen können, bevor sie gemeinsam an Projekten arbeiten. 
  5. Ermutige zur Zusammenarbeit: Sorge dafür, dass die neuen Mitarbeiter:innen vom ersten Tag an verstehen, wie wichtig Zusammenarbeit ist, indem du virtuelle Brainstorming Sitzungen oder Online-Diskussionsforen einrichtest, in denen jeder in Echtzeit Ideen austauschen und Feedback geben kann.
  6. Biete Mentorenschaften an: Verbinde neue Mitarbeiter:innen mit erfahrenen Mentor:innen, die sie durch den Einarbeitungsprozess begleiten und ihnen wertvolle Ratschläge geben, wie sie in ihrer Rolle erfolgreich sein können. 
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Fortschritte verfolgen und Erfolge messen

Es ist wichtig, die Fortschritte während der Eingliederung zu verfolgen. Denn so kannst du mit deinem neuen Mitarbeiter nachfassen und ihm bei Bedarf zusätzliche Unterstützung anbieten. Dazu könnte gehören, dass du zusätzliche Schulungen anbietest oder Ressourcen bereitstellst, die dem neuen Mitarbeiter helfen, sich mit den Richtlinien und Verfahren deines Unternehmens vertraut zu machen.

Indem du bewertest, wie gut sie die Informationen verstehen, die während der Einarbeitung vermittelt werden, kannst du ihre Erfahrung besser anpassen und sicherstellen, dass sie vom ersten Tag an auf Erfolgskurs sind.

Die Messung des Erfolgs während der Einarbeitung ist auch wichtig. So stellst du fest, ob sich deine Bemühungen auf die Fähigkeit der neuen Mitarbeiter:innen auswirken, ihre Aufgabe zu erfüllen. Sind sie in der Lage, die gelehrten Informationen aufzunehmen? Entwickeln sie schnell ein funktionierendes Wissen über deine Technologie? Bringen sie sich aktiv in Teamprojekte ein und leisten einen Beitrag?

Analysiere all diese Faktoren während des gesamten Einarbeitungsprozesses. Dadurch stellst du fest, ob sie richtig angeleitet werden, ob Änderungen vorgenommen werden müssen oder ob mehr Ressourcen für die individuelle Unterstützung bereitgestellt werden müssen. 

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