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ChatGPT Plus: Wann kommt das OpenAI-Abo nach Deutschland?

Fabian Peters
unsplash.com/ Zac Wolff

ChatGPT-Entwickler OpenAI hat kürzlich ein Bezahl-Abo für seine beliebte KI-Software angekündigt. Die Premium-Version ChatGPT Plus verspricht zusätzliche Funktionen und kostet 20 US-Dollar pro Monat. Der Haken: Sie ist bisher nur in den USA verfügbar. Doch wann kommt ChatGPT nach Deutschland?

OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat ein Bezahl-Abo für seine populäre KI-Software angekündigt. Die Premium-Version ChatGPT Plus soll 20 US-Dollar pro Monat kosten und verspricht zusätzliche Funktionen. Das geht aus einem offiziellen Blogpost des Unternehmens hervor.

Demnach sollen User sowohl von schnelleren Antwortzeiten profitieren als auch bei hoher Auslastung auf ChatGPT zugreifen können. Denn: Zuletzt berichten zahlreiche Nutzer immer wieder von Problemen und Fehlermeldungen, da die Serverauslastung offenbar zu hoch war.

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Wann kommt ChatGPT Plus nach Deutschland?

Abonnenten von ChatGPT Plus sollen laut OpenAI außerdem „neuen Funktionen“ erhalten. Wie genau diese im Detail aussehen: Darüber hält sich Unternehmen allerdings noch bedeckt. Der Haken: ChatGPT Plus ist zunächst nur in den USA erhältlich. Ein genauer Starttermin für Deutschland ist noch nicht bekannt.

Umgerechnet müsste der Dienst hierzulande zumindest theoretisch rund 18 Euro kosten. Allerdings betont OpenAI, dass das Unternehmen plane, „den Zugang und die Unterstützung bald auf weitere Länder und Regionen auszuweiten“. Selbst in den USA müssen sich Interessierte aktuell noch auf eine Warteliste eintragen, die der Software-Entwickler nach und nach abarbeiten will.

Doch auch für Interessierte hierzulande und aus anderen Ländern gibt es eine eigens eingerichtete Warteliste, um sich benachrichtigen zu lassen, wenn ChatGPT Plus in ihrem Land verfügbar ist.

Was ist ChatGPT?

ChatGPT ist eine Sprachsoftware, die auf Künstlicher Intelligenz beruht. Das Besondere daran: Die KI scheint erstmals über reines Marketing hinaus zu gehen. Denn der Chatbot kann Texte liefern, die von menschlichen kaum mehr zu unterscheiden sind.  Dazu genügen bereits geringe Aufforderungen oder Fragen, die beispielsweise jedoch weit über die Google-Suche hinaus gehen.

Die Software kann sogar Interviewpartner sein oder Vertragsentwürfe erstellen. Allerdings birgt sie auch Gefahren. Denn ChatGPT scheint so ausgereift und aktuell zu sein, als dass potentielle Risiken wie Jobverluste noch kaum greifbar sind. Die Stadt New York hat die KI deshalb bereits verboten, da die Schulbehörde einen Lernverlust befürchtet.

Der Google-Algorithmus hat ChatGPT-Texte wiederum nicht erkannt, obwohl das Unternehmen KI-Texte schlechter ranken will. Und selbst OpenAI leugnet die Gefahren des Sprachmodells nicht. Der Plan für ChatGPT Plus sei deshalb:

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„Dieses Angebot auf der Grundlage Ihrer Rückmeldungen und Bedürfnisse zu verfeinern und zu erweitern. Außerdem werden wir in Kürze die ChatGPT-API-Warteliste einführen, und wir prüfen aktiv Optionen für kostengünstigere Pläne, Business-Pläne und Datenpakete für mehr Verfügbarkeit.“

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).