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Besser als ChatGPT? Meta präsentiert eigenes KI-Sprachmodell LLaMA

Felix Baumann
unsplash.com/ Sandip Kalal

Facebook-Mutterkonzern Meta hat kürzlich ein eigenes KI-Sprachmodell präsentiert. Die Künstliche Intelligenz LLaMA soll demnach eine ChatGPT-Alternative darstellen. Das System basiert auf Milliarden von Datenpunkten.

Bei den großen Technologie-Konzernen drehte sich zuletzt viel um das Thema Künstliche Intelligenz. Nachdem OpenAI mit ChatGPT einige Kontroversen auslöste und Microsoft sich entschloss, die KI in seine Suchmaschine Bing einzubauen, folgte auch die Konkurrenz.

LLaMA: Meta präsentierte eigenes KI-Sprachmodell

Google reagierte beispielsweise mit dem KI-Sprachmodell „Bard“, das jedoch noch unausgereift scheint. Mit Meta steigt nun das nächste Unternehmen in den KI-Wettstreit ein. Denn am Freitag, den 24. Februar 2023, stellte CEO Mark Zuckerberg das KI-Sprachmodell LLaMA vor.

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Die Künstliche Intelligenz ähnelt demnach ChatGPT. Neben der Erstellung von Texten sei etwa das Führen von Gesprächen oder das Lösen mathematischer Probleme möglich. Die Basis von LLaMA bildet dabei ein Sprachmodell mit bis zu 65 Milliarden Datenpunkten.

ChatGPT-Alternative mit 65 Milliarden Datenpunkten

Die Informationen für den Algorithmus stammen aus dem Internet, wobei das System laut Unternehmensangaben sogar besser als die Konkurrenz sein. Denn LLaMA würde das von OpenAI verwendete GPT-3 in vielen Bereichen übertreffen. Trotzdem nutzt Meta das System nicht für seine eigenen Produkte.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg ließ der US-Konzern verlauten, dass die Algorithmen nicht für Facebook, Instagram oder WhatsApp bestimmt seien. Stattdessen soll LLaMA Forscher:innen aus dem KI-Bereich zur Verfügung stehen. Erste Praxisbeispiele erscheinen dabei unterhaltsam, aber auch ziemlich erstaunlich.

LLaMA schreibt Bewerbungen als Drachenfütterer

Denn Meta selbst verlangte von dem System eine Bewerbung als Drachenfütterer zu schreiben. So kurios diese Aufforderung klingt, so einfach kam das System mit den Anforderungen zurecht und setzte ein Bewerbungsschreiben für die Magic Unicorn Corporation auf.

Auch im Kontext der Serie Seinfeld schrieb das System humorvolle Dialoge. Die KI verstand dabei Aspekte, die bei vielen anderen KI-Sprachmodellen für Verwirrung sorgen. Meta zeigt derweil, dass durchaus mit Microsoft und Google mithalten kann und ein erstzunehmender Konkurrent im KI-Wettstreit ist.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.