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Microsoft integriert Bildgenerator DALL-E in Suchmaschine Bing

Fabian Peters

Microsoft hat angekündigt, dass Bing-User innerhalb der Suchmaschine ab sofort Chat-Bilder erstellen können. Die neue Funktion basiert dabei auf DALL-E, dem Bildgenerator des KI-Unternehmens OpenAI. 

„Bing Image Creator“: So heißt die neue Funktion von Microsoft, die das Unternehmen ab sofort nach und nach in seine Suchmaschine integrieren will. Der Clou dabei: Die Funktion basiert auf dem Bildgenerator DALL-E des KI-Unternehmens OpenAI, das auch das Sprachmodell ChatGPT verantwortet.

Microsoft integriert DALL-E ins seine Suchmaschine Bing

Die Künstliche Intelligenz soll künftig außerdem in der Seitenleiste des Browsers Microsoft Edge verfügbar sein. Um den Datenschutz zu gewährleisten, habe Microsoft laut eigenen Angaben zudem die Sicherheitsvorkehrungen von OpenAI in seine Suchmaschine integriert und zusätzliche Schutzmechanismen eingebaut. Das Unternehmen erklärte dazu:

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Bing Image Creator: Microsoft strebt Verbesserungen an

Microsoft kündigte an, seinen Bildgenerator derweil stetig verbessern zu wollen. Das Unternehmen wolle die neue Funktion demnach vor allem für Chats mit mehreren Teilnehmern optimieren. In einem offiziellen Blogbeitrag heißt es dazu:

Wir sind nach wie vor der Meinung, dass der beste Weg, diese Technologien auf den Markt zu bringen, darin besteht, sie sorgfältig und offen zu testen, so dass jeder Feedback geben kann.

Neben dem Bing Image Creator erhält die Suchmaschine außerdem zwei weitere neue Funktionen: Visual Stories und Knowledge Cards 2.0, das ab sofort zusätzlich KI-Elemente wie Diagramme, Grafiken und Zeitleisten enthalten soll. Die sogenannten Visual Stories sind wiederum mit Instagram-Stories vergleichbar und sollen KI-basierte Audiokommentar oder Videos beinhalten.

DALL-E in Bing: Der KI-Wettstreit zwischen Microsoft und Google

Der Zeitpunkt der Ankündigung von Microsoft DALL-E in die Suchmaschine Bing zu integrieren, scheint derweil kein Zufall zu sein. Denn die Nachricht folgt unmittelbar auf die Nachricht, dass Konkurrent Google für seine Künstliche Intelligenz Bard in den USA und Großbritannien eine Testphase eingeläutet hat.

Zum Hintergrund: Nachdem das KI-Sprachmodell ChatGPT in den vergangenen Monaten für Furore gesorgt hatte, sicherte sich Microsoft kurzerhand Anteile an Entwickler-Unternehmen OpenAI und integrierte das Sprachmodell bereits in Bing. Google kündigte mit Bard daraufhin einen eigenen Chatbot an, bei dem sich jedoch der Fehlerteufel eingeschlichen hatte.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).