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Windkraftanlage beheimatet eine eigene Aquakultur

Felix Baumann
Mingyang Smart Energy

Der chinesische Unternehmen Mingyang Smart Energy erweitert die Funktionalitäten von seinen Windkraftanlagen und schafft Platz für eine eigene Aquakultur. 

Der Bedarf an Energie aus nachhaltigen Energieträgern nimmt zu. Denn Deutschland stieg kürzlich aus der Stromgewinnung durch Atomkraftwerke aus. Andere Energieträger müssen die gesunkene Leistung ausgleichen. Dabei bleiben Windkraftanlagen eine Art der Energieerzeugung, die die Bundesregierung inzwischen priorisiert.

Neben der Generierung an Land ist dabei auch der Betrieb von Offshore-Anlagen ziemlich lukrativ. Denn auf dem Wasser nehmen die Anlagen kaum Nutzfläche weg und laufen gleichzeitig noch effizienter. Allerdings bieten Windräder noch viel mehr Potenzial. Das demonstrierte nun der chinesische Hersteller Mingyang Smart Energy.

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Windkraftanlage ist Heimat für komplette Aquakultur

Denn abseits der Küste Yangjiangs möchte das Unternehmen eine Windkraft zur Aquakultur umrüsten. Dazu befestigt Mingyang Smart Energy ein Fischereinetz am unter Wasser gelegenen Teil der Anlage. In einem Beitrag auf LinkedIn spricht der Hersteller davon, dass sich dort bis zu 150.000 Fische auf 5.000 Kubikmeter Wasser tummeln.

Die Zucht erfolgt dabei überwiegend autark. Die Anlage füttert und überwacht die Tiere zudem automatisiert. Der Hersteller spricht davon, dass die Qualität der von frei lebenden Fischen ähneln soll. Grund ist die geringere Verschmutzung im Vergleich zu Anlagen direkt an der Küste.

Windenergie: Mögliche Lösung im Konflikt mit Fischereien?

Eine Ursache für den kreativen Einsatz ist wohl der andauernde Konflikt zwischen Windparkbetreibern und Fischereien. Dort, wo Windkraftanlagen stehen, können Betriebe aus Sicherheitsgründen nicht mehr fischen. Mit der Aquakultur schlägt man also zwei Fliegen mit einer Klappe.

Die Frage ist, inwieweit hybride Windkraftanlagen einen ausreichenden Ertrag liefern. Weiterhin ist noch völlig offen, wie sich die neue Art des Fischfangs auf die Umsätze lokaler Betriebe auswirkt. Dennoch ein interessantes Konzept, welches eines Tages Schule machen könnte.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.