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10.000 Schritte pro Tag – nur eine Marketing-Kampagne?

Beatrice Bode
stock.adobe.com/VTT Studio

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10.000 Schritte pro Tag gehen: Mittlerweile halten sich viele Menschen fast schon religiös an diese Faustregel. Dabei geht sie auf eine Werbekampagne aus dem Jahr 1964 zurück. Hat die Anzahl der Schritte also wirklich einen medizinischen Hintergrund oder handelt es sich nur um einen Marketing-Gag? Die Hintergründe. 

10.000 Schritte pro Tag: Für viele Menschen ist das zum Credo geworden. Jeden Tag binden sie sich Fitness-Tracker um das Handgelenk oder verfolgen ihre Schrittanzahl per Smartphone.

Doch kaum einer weiß, dass dieser vermeintliche Gesundheitstrend seinen Ursprung gar nicht in der Medizin hat. Stattdessen begann alles mit einer Marketing-Kampagne.

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10.000 Schritte pro Tag: Alles begann mit einem Fitness-Tracker

Alles begann im Jahr 1964, als ein japanisches Unternehmen namens Yamaha Tokei stellte damals den ersten kommerziellen Schrittzähler her. Der Name des Trackers sollte „Manpo-kei“ sein. Übersetzt heißt das „Zähler von 10.000 Schritten“. Allerdings hatte dieser Name keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.

Tatsächlich entschied sich die Firma Berichten zufolge nur aufgrund des guten Klangs für diese Bezeichnung. Eine gute Entscheidung, denn das Produkt verkaufte sich gut und die 10.000-Schritt-Marke wurde zur Regel.

10.000 Schritte pro Tag: Das sagt die Wissenschaft

Mittlerweile hat sich dank der Welle an Lauf-Anhänger:innen und Tracker-Usern auch die Wissenschaft in den Diskurs begeben. Verschiedene Experimente und Untersuchungen beschäftigen sich mit der optimalen Anzahl der täglich zu absolvierenden Schritte.

Für Lauffaule gibt es dabei keine guten Neuigkeiten: Die japanische Firma hatte gar nicht so unrecht. 10.000 Schritte pro Tag sind auch wissenschaftlich gesehen optimal.

Studien liefern unterschiedliche Ergebnisse

Wie zum Beispiel eine Analyse der University of Massachusetts in Amherst herausfand, sollten Erwachsene bis 60 Jahre zwischen 8.000 und 10.000 Schritte am Tag absolvieren. Menschen ab 60 Jahren können allerdings nach 8.000 Schritten aufhören zu gehen. Das Weiterlaufen bringt offenbar keine zusätzlichen Lebensjahre.

Andere Studien belegen allerdings gleichzeitig, dass auch eine niedrigere Anzahl an Schritten pro Tag die Gesundheit jedes Einzelnen bereits erheblich verbessern können. Das Fazit? Zwar garantieren die 10.000 Schritte pro Tag nicht die ewige Jugend. Was uns diese Geschichte allerdings trotzdem lehrt, ist die Macht der Werbung.

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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.