Sensoren, Staus, Stau, Verkehr, Mobilität

Notraffic: Dieses Start-up will mit smarten Sensoren Staus und CO2 reduzieren

Felix Baumann
Jacek Dylag

Das israelische Start-up NoTraffic will mithilfe von smarten Sensoren Staus und CO2-Emissionen reduzieren. Neben Japan, Italien und Großbritannien ist auch Deutschland ein Zielmarkt des Unternehmens. 

In den vergangenen Jahren stieg die Anzahl an Autos auf unseren Straßen stetig an. Viele Streckenabschnitte sind jedoch überlastet und werden zu einem Ort, an dem ein Vorankommen kaum noch möglich ist. Die Deutschen stehen dadurch jedes Jahr aufs neue mehrere Tage im Stau.

Doch damit könnte bald Schluss sein. Zumindest wenn es nach dem israelischen Start-ups Notraffic geht. Denn das Unternehmen will Straßen und Kreuzungen mit smarten Sensoren ausstatten, um Staus zu vermeiden. Die Sensoren sollen dabei Daten über den Verkehrsfluss sowie weitere Parameter drahtlos an eine Steuerzentrale überragen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Sensoren und weitere Daten sollen Staus vermeiden oder auflösen

Das Unternehmen bietet seine Technologie als Software-as-a-Service-Lösung an. Ein Algorithmus reichert die gesammelten Daten außerdem mit weiteren Informationen an. Das können etwa Videoaufnahmen eines bestimmten Streckenabschnitts sein. Im Anschluss macht eine Künstliche Intelligenz Vorschläge, inwieweit der Verkehrsfluss verbessert werden kann.

Auf dieser Grundlage soll dann ein Verkehrsmeister entscheiden, welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden sollen. Notraffic gibt an, dass sich die Reisezeiten durch die Umsetzung von Empfehlungen um bis zu 70 Prozent reduziert haben. In Arizona eliminierte das Unternehmen zudem Staus über eine Meile (etwa 1,6 Kilometer).

Zusammenarbeit mit Behörden auf der ganzen Welt geplant

Die Zahlen, die das Unternehmen vorlegt, deuten auf einen verbesserten Verkehrsfluss und eine höhere Verkehrssicherheit hin. Ein weiterer Vorteil: Durch das Vermeiden oder Vermindern von Staus würde das Unternehmen laut eigenen Angaben außerdem CO2-Emissionen reduzieren. Aus diesem Grund will Notraffic sein Technologie bald auch weltweit vermarkten.

Dazu plant das Unternehmen bis Ende 2023 eine Zusammenarbeit mit Verkehrsministerien in Europa, Großbritannien und Japan. Auch Deutschland gilt als Zielmarkt. In Zukunft könnten Sensoren an unseren Fernstraßen also für einen besseren Überblick sorgen und einige frustrierende Staus eliminieren oder schnellstmöglich auflösen.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,2 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Anforderungs- und Projektmanager touristische...
trendtours Holding GmbH in Eschborn
Senior Referent (m/w/d) Social Media – ...
E.ON Energie Dialog GmbH in Potsdam,Demmin,Torgelow,...
Senior Social Media Manager (m/w/d)
J. Schmalz GmbH in Glatten
Content Editor (m/w/d) – Schwerpunkt Text
VEGA Grieshaber KG in Schiltach
Praktikant HR Marketing mit Fokus auf Social ...
Roland Berger Holding GmbH & Co. KGaA in München
Digital Redakteur & Content Creator (m/w/...
Christliches Jugenddorfwerk Deuts... in 73061 Ebersb...
Werkstudent Digital Sales & Lead Generati...
SYNGENIO AG in Frankfurt am Main
Marketing und Social Media Manager (m/w/d)
Chr. Storz GmbH & Co. KG in Tuttlingen
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.