Batterie, Salz, Energiespeicher, Energie, Speicher, Solar

Lithium-Alternative: Diese Batterie besteht überwiegend aus Salz

Felix Baumann
Cerenergy

Anzeige

Forschern vom Fraunhofer-Institut ist es gelungen, eine neuartige Batterie auf Basis von Salz zu entwickeln. Der Energiespeicher ist offenbar sogar schon für die Massenproduktion bereit. 

Die Energiewende birgt zahlreiche Herausforderungen. Einerseits bleibt der Ausbau von Windrädern und Solaranlagen ein wesentlicher Bestandteil einer grünen Zukunft. Andererseits gilt es Lösungen zu finden, um überschüssigen Strom kurz- und mittelfristig zu speichern. Denn die Sonne scheint nicht immer und auch an windstillen Tagen benötigt es Energie.

Klassische Lithium-Ionen-Batterien gelten jedoch nicht als idealer Energiespeicher. Sie lassen sich zwar optimal in kleinen Geräten einsetzen. Allerdings erscheint eine Skalierung im größeren Maßstab nur schwer umsetzbar. Daher experimentieren Forschungseinrichtungen bereits seit Längerem mit anderen Materialien, etwa Kohlenstoffdioxid oder Ziegelsteinen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Batterie aus Salz besteht aus einfach zu beschaffenden Materialien

Einem Team des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) ist nun ein Durchbruch gelungen. Sie entwickelten einen Energiespeicher, der auf breite verfügbarem Kochsalz basiert. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Altech soll der Energiespeicher sogar schon bald in die Massenproduktion gehen.

Neben dem in Kochsalz enthaltenen Natriumchlorid spielt dabei auch Nickel eine entscheidende Rolle. Die Nickel-Bestandteile sollen aus recycelten Quellen stammen, während die übrigen Bestandteile einfach in Europa zu beschaffen sind. Das soll dazu führen, sich von anderen Ländern unabhängig zu machen. China besitzt etwa einen großen Anteil an seltenen Erden, die für die Herstellung von klassischen Batterien benötigt werden.

Viele Vorteile im Vergleich zu klassischen Batterien

Die erste Pilotanlage befindet sich in Dresden. Neben der Verfügbarkeit der Materialien hat die Salz-Batterie dabei noch weitere Vorteile. Denn den Forschern zufolge ist sie günstiger als eine Lithium-Ionen-Batterie, nicht brennbar und soll außerdem eine längere Lebensdauer haben. Für die Produktion bedarf es wiederum keine seltenen Erden.

Die Batterie funktionieren zudem unabhängig von der Temperatur. So seien sowohl Einsatzszenarien bei minus zehn Grad Celsius als auch bei 40 Grad plus denkbar. Das System hat jedoch einen Nachteil: Es ist relativ schwer und eignet sich nicht für Einsatzszenarien wie etwa in Elektroautos.

Auch interessant:

🤑 200€ Prämie abstauben

Eröffne jetzt dein kostenloses Santander Girokonto und staube für kurze Zeit bis zu 200 Euro Prämie für Neukunden ab. Schnell sein lohnt sich!


Jetzt 200€ sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.