nachhaltiges Plastik, recycling, Bakterien Plastik, Bakterien, Plastik, Recycling, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft

Unendlich recycelbar: Modifizierte Bakterien produzieren nachhaltiges Plastik

Felix Baumann
Unsplash.com/Sigmund

Ein Forscherteam aus den USA hat Bakterien modifiziert, um ein unendlich recycelbares Plastik herzustellen. Für den Prozess bedarf es keine fossilen Brennstoffe. 

Plastik hat sich in den vergangenen Jahren von einer Wunderwaffe in einen Albtraum verwandelt. Während das Material einst noch als leichtes und günstiges Verpackungsmaterialien galt, ist Plastik mittlerweile zu einem Umweltproblem geworden. Denn zu viele Abfälle landen in der Natur – auch durch den Menschen.

Die Herstellung von Plastik ist außerdem nicht besonders nachhaltig. Meist basiert das Material auf Erdöl und lässt sich nur wenige Male recyceln. Doch das könnte sich mittelfristig ändern. Zumindest, wenn es nach US-Forschern aus Berkeley geht.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Bakterien produzieren Ausgangsstoff für Plastik im Labor

Sie modifizierten im Labor Bakterien – genauer gesagt Mikroben – so, dass diese den biologischen Ausgangsstoff für Plastik produzierten. Dieser Stoff ist als Polydiketoenamin (PDK) bekannt und hat das Potenzial, schier unendlich häufig recycelt zu werden. Denn selbst nach mehreren Recyclingvorgängen bietet die Struktur noch eine ausreichende Stabilität.

Wie die Forscher mitteilten handelt es sich bei ihrem Ansatz um den Ersten dieser Art. Außerdem demonstrierte das Team, dass die biologische Alternative teils bessere Eigenschaften aufweist als gängige Materialien auf Basis fossiler Rohstoffe. Denn beim Recyceln von PDK entstehen wieder einfache Bausteine, die sich in ursprünglicher Qualität erneut zusammensetzen lassen.

Plastikbedarf steigt weltweit an

Als erste potenzielle Einsatzmöglichkeiten nennen die Forscher Klebstoffe, Computerkabel und Baustoffe. Im Vergleich zur fossilen Alternative hält das biologische Material bis zu 60 Grad Celsius höheren Temperaturen problemlos Stand. PDK punktet also auch bei der Haltbarkeit und nicht nur bei der Herstellung und Recyclingfähigkeit.

Bei der Plastikproduktion gilt es wiederum schnellstmöglich umzudenken. Denn jedes Jahr fallen laut den Vereinten Nationen bis zu 400 Millionen Tonnen Plastikabfälle an. Bis 2050 könnte diese Zahl auf bis zu eine Milliarde Tonnen steigen. Eine unendlich recycelbare Alternative käme vor diesem Hintergrund fast schon einer Revolution gleich.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
Global Content Director – Consumer Brands (f/...
Freudenberg Home and Cleaning Solutions ... in Weinheim
Global Content Director – Consumer Bran...
Freudenberg Home and Cleaning Solutions ... in Weinheim
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.