Gehirnimplantat, KI, Künstliche Intelligenz

Dieses Gehirnimplantat lässt Querschnittsgelähmten wieder fühlen

Felix Baumann
Northwell

Forscher aus den USA haben ein Gehirnimplantat entwickelt, das einen Querschnittsgelähmten wieder fühlen lässt. Außerdem kann er sich wieder bewegen. Die Basis dafür bildet eine Künstliche Intelligenz.

Der menschliche Körper gilt als äußerst komplex und besteht aus schier unzähligen Abhängigkeiten. Über den Tastsinn nehmen wir etwa die Oberfläche eines Gegenstandes wahr. Von unsern Händen gelangen Informationen dann über Nervenbahnen an das Gehirn. Gleichzeitig ist das Gehirn von diesen Nervenbahnen abhängig, um Bewegungen zu ermöglichen.

Daher kommt es häufig vor, dass Menschen mit einer Verletzung im Rückenmark, durch das die meisten Nerven fließen, ihre Mobilität verlieren. Bisher ist es noch nicht gelungen, Methoden zu entwickeln, die einen alternativen Transport der Gehirnströme an unsere Gliedmaßen herstellen. Doch das könnte sich dank neuen Fortschritten am Feinstein-Institut für medizinische Forschung bald ändern.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Forscher setzen Gehirnimplantat gegen Querschnittslähmung ein

Die Basis dafür bildet ein KI-Implantat, das das Forscherteam in das Gehirn eines Patienten implantierte. Für ihre ersten Versuche meldete sich der US-Amerikaner Keith Thomas freiwillig als Kandidat. Dieser verlor nach einem Tauchunfall einst jegliches Gefühl unterhalb des Brustbereiches.

Unter Zuhilfenahme eines MRT-Scans ermittelte das Team zunächst, welche Bereiche von dem Unfall betroffen waren. Im Anschluss platzierten sie das Implantat im Rahmen einer Operation an den identifizierten Stellen. Zwei Chips landeten so im Bereich für Bewegungen, drei weitere in Körperregionen für den Tastsinn.

Implantat lässt US-Amerikaner erstmals wieder fühlen

Anschließend entwickelten die Forscher einen Algorithmus, der die Gedanken von Thomas in konkrete Absichten umwandelte. Der Chip stellt dabei eine Verbindung zwischen Gehirn und Rückenmark her. Aus den Gedanken wird so simpel ausgedrückt eine konkrete Aktion. Seit dem Unfall vor etwa drei Jahren kann Thomas erstmals wieder spüren und eigenmächtig seine Arme bewegen.

Bisher ist es weiterhin notwendig, dass die Forscher den US-Amerikaner an einen Computer anschließen. Trotzdem spürt Thomas auch unabhängig von dem Gerät wieder mehr in seinen Handgelenken und anderen Teilen seiner Arme. Die Technologie könnte also Hoffnung für über 140.000 Querschnittsgelähmte in Deutschland bringen.

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Content Creator (m/w/d)
Leave PCOS GmbH in Erbach
Trainee Digital Strategy & New Business (...
TERRITORY MEDIA GmbH in München
Social Media Manager (m/w/d)
SIENA Living GmbH & Co . KG in Münster
Social Media Manager:in (gn) – befristet auf ...
Handelsblatt GmbH in Düsseldorf
PR Trainee / Volontariat Social Media und Med...
TÜV-Verband e.V. in Berlin
Sachbearbeitung (m/w/d) Community Management
Dirk Rossmann GmbH in Isernhagen/Altwarmbüchen
Digital Marketing Manager (Paid Media) (m/f/d)
Frankfurt School of Finance & Man... in Frankfurt am...
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.