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Arbeit lohnt sich nicht, Lebenshaltungskosten
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Warum sich Arbeit nicht mehr lohnt

Gerold Wolfarth
Aktualisiert: 17. Februar 2025
von Gerold Wolfarth
Adobe Stock/ methaphum
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Die EZB hat den Leitzins auf mittlerweile 4,25 Prozent erhöht. Der Gedanke dahinter: Die Inflation ausbremsen. Doch für viele Menschen bedeutet das einen weiteren Schock. Denn Kredite aufnehmen wird nun noch teurer und Arbeit lohnt sich nicht mehr. Große Wünsche wie das Eigenheim rücken für in weite Ferne. Was passiert hier gerade in Deutschland? Ich als Unternehmer kann diese Missstände nicht mehr auffangen.

Ich stehe jeden Tag vor großen Herausforderungen. Dabei versuche ich immer Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit im Unternehmen zu vereinbaren. Doch mit Unbehagen blicke ich auf die Lebensumstände, die meine Angestellten immer stärker betreffen.

Seit 24 Jahren leite ich mein Unternehmen und muss feststellen, dass sich Arbeit immer weniger lohnt. Das kann doch nicht der Sinn und Zweck sein, die Leute zu bestrafen, die unsere Wirtschaft am Laufen halten, hart arbeiten, Steuern bezahlen und sich etwas aufbauen wollen?

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Arbeit lohnt sich nicht mehr, oder: Fleiß wird nicht belohnt

Der Großteil der Gesellschafft ist fleißig und arbeitet. Ich komme aus einem kleinen Dorf und habe gelernt, dass man sich mit harter Arbeit etwas aufbauen kann. Wenn man sich über die Maßen einsetzt, kann man seine Träume und Ziele verwirklichen. Doch das ist schlicht und ergreifend nicht mehr der Fall.

Was bleibt übrig von unserem erarbeiteten Wohlstand? Nicht mehr viel. Auch für Unternehmen lohnt es sich aufgrund der gestiegenen Kosten, seien es Energie,- Lohnkosten oder Steuern, immer weniger in Deutschland zu produzieren oder überhaupt hier tätig zu sein.

Das hat zur Folge, dass immer mehr erfolgreiche Unternehmen ins Ausland abwandern, um mindestens ihr Tagesgeschäft am Laufen zu halten. Als Geschäftsführer fühlt man sich diesbezüglich oft machtlos und ich frage mich oft, wo die Reise noch hingeht.

Menschen demonstrieren, weil ihnen nichts zum Leben übrigbleibt. Und wir reden hier nicht von Leuten im Niedriglohnsektor, sondern von denjenigen, die eigentlich gut verdienen.

Ein Rechenbeispiel: Darum lohnt sich Arbeit nicht mehr

Das Durchschnittsgehalt in Deutschland liegt bei knapp 50.000 Euro im Jahr. Netto kommen, je nach Steuerklasse ungefähr 2.600 Euro im Monat heraus. Vor zehn Jahren war das ein hohes Gehalt.

Man befand sich in der oberen Mittelschicht und konnte hiervon sehr gut leben. Das sieht jetzt anders aus. Warum? Die Rahmenbedingungen sind nicht mehr die gleichen.

Eigenheim ade!

Was für meine Generation noch ein erfüllbarer Traum war, ist für die meisten jungen Menschen heutzutage nicht mehr möglich. Ein Beispiel: Will eine junge Familie nun ein Eigenheim für knapp 500.000 Euro erwerben, bezahlt sie bei 2Prozent Tilgung einen monatlichen Betrag von 2.500 Euro. Diese Zahlen machen Wohneigentum zum absoluten Luxusprodukt. Und das ist nur ein Beispiel.

Ich möchte, dass meine ArbeiterInnen auch im Alter gut abgesichert sind. Das geht mit der staatlichen Rente aber nicht mehr. Fragt mal meine Azubis, mit welchem monatlichen Rentenbetrag diese in 50 Jahren rechnen können. Die Lebenshaltungskosten sind bereits aktuell auf einem extrem hohen Niveau – und wir können noch nicht wissen, wie diese in einigen Jahrzehnten aussehen.

Lebenshaltungskosten auf Rekordniveau

Angestellte müssen auf eigene Rücklagen zugreifen und privat vorsorgen. Und das nicht zu knapp. Finanzexperten empfehlen knapp 33 Prozent, die man von seinem Gehalt sparen und investieren soll. Das wären bei dem oben genannten Beispiel knapp 850 €. Bleiben noch 1.750 Euro.

Die Mieten sind ebenfalls auf einem Rekordhoch, in manchen Städten kaum bezahlbar, sodass Vollzeitarbeitende mit Ü30 teilweise noch in einer WG wohnen, um Geld zu sparen. Auf dem Land sind die Mieten natürlich deutlich geringer, aber auch hier merkt man den extremen Anstieg und sei es nur bei den Nebenkosten. Wer sonst 800 Euro warm bezahlt hat, ist mittlerweile schnell bei 900 Euro bis 1.000 Euro.

Bleiben von den ursprünglich 2.600 Euro noch 850 Euro übrig. Von denen man ländlich wohnend meist noch ein Auto bezahlen muss, die öffentlichen Verkehrsmittel fahren oft nicht regelmäßig und irgendwie muss man ja auf die Arbeit kommen. Also ziehen wir nochmal 300 Euro ab, für das Auto, den Sprit, Steuer und Versicherung.

550 Euro. Und hier sind noch keine Versicherungen berücksichtigt. Dafür arbeitet man 40 Stunden die Woche, oder mehr? Das System funktioniert so nicht mehr! Die bürgerliche Mitte, die unseren Wohlstand über die Jahre erschaffen hat, geht nun unter.

Wenn die Kosten zum Leben steigen, ist für viele der erste Schritt eine Lohnerhöhung zu fordern. Doch Unternehmen können diese Missstände nicht mehr ausgleichen. Ich kann nicht jedem Angestellten 80.000 € Jahresgehalt bezahlen, damit er oder sie sich ansatzweise selbst verwirklichen kann. Wach auf Deutschland! Wir müssen unsere Mittelschicht schützen und nicht demotivieren! Arbeit muss sich wieder lohnen!

Zusammen statt Gegeneinander

Wir müssen zusammenarbeiten! Die Politik braucht unseren Input. Wo sollten wie viel Steuergelder investiert werden, um einen wirklichen Fortschritt zu erreichen und wo könnte man die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen noch besser aufgreifen. Wir hatten den Wohlstand doch schon, wieso ihn nicht gemeinsam wieder herstellen!

Das geht nur mit einer Neuausrichtung, bei der auch eingefahrene Pfade und Leistungen des Staates für immer verlassen werden müssen. So ist es in jedem Unternehmen und nur so kann man erfolgreich in die Zukunft gehen.

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vonGerold Wolfarth
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Gerold Wolfarth ist Gründer und CEO der bk Group AG, dem Marktführer im Bereich Ladenbau und technisches Facility Management. Als Gründer und CEO der bk World Holding GmbH revolutioniert er das Langstreckenreisen mit dem Elektroauto. Seine Themen sind Innovationen, Nachhaltigkeit und Visionen. Zudem ist er Autor des Buches „Gewinn ist nur ein Nebenprodukt“.
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