Wirtschaft

Wohnen und Leben: So hoch sind die Lebenshaltungskosten in Essen

Lebenshaltungskosten Essen, Mieten Essen, Wie teuer ist Essen
Adobe Stock/ Michael Jauernig/Wirestock
geschrieben von Fabian Peters

Die Inflation macht vielen Mensch zu schaffen. Die Energiekrise scheint sich zwar zu entspannen und die Inflationsrate sinkt allmählich. Doch vor allem die Lebensmittelpreise steigen derzeit rasant – von den Mieten ganz zu schweigen. Aber wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in den Großstädten? Beispiel Essen. 

Die Mieten in Deutschland steigen schon seit Jahren – vor allem in den Großstädten. Doch die Energiekrise und die Inflation haben das Leben hierzulande noch einmal wesentlich teuerer gemacht. Zwar scheinen sich die Energiepreise mittlerweile wieder etwas zu entspannen.

Die Preise für viele Lebensmittel und Produkte steigen dennoch weiter an. Aber wie teuer ist eigentlich das Leben in den deutschen Großstädten im Vergleich? Heute: die aktuellen Lebenshaltungskosten in Essen.


Neue Stellenangebote

Growth Marketing Manager:in – Social Media
GOhiring GmbH in Homeoffice
Senior Social Media Manager:in im Corporate Strategy Office (w/d/m)
Haufe Group SE in Freiburg im Breisgau
Social Media Content Creator (m/w/d)
KLINIK BAVARIA Kreischa / Zscheckwitz in Kreischa

Alle Stellenanzeigen


Lebenshaltungskosten Wiesbaden: Wie teuer ist die Ruhrstadt?

Der sogenannte „Cost of Living Index – zu deutsch „Lebenshaltungskostenindex“ – ist ein theoretischer Preisindex, der die Kosten für verschiedene Produkte und Dienstleistungen in unterschiedlichen Ländern oder Städten miteinander vergleicht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Websites, die einen solchen Preisvergleich versprechen.

Die Plattform Numbeo gilt jedoch als eine der größten datenbasierten Plattformen in puncto Lebenshaltungskosten. Der „Cost of Living Index by City 2023“ vergleicht dabei die Lebenshaltungskosten in Hunderten Großstädten weltweit. Den Maßstab und allgemeinen Vergleichswert bildet dabei die Stadt New York City, die gemeinhin als eine der teuersten Städte der Welt gilt.

Die Lebenshaltungskosten in Essen liegen laut Numbeo demnach bei einem Wert von 66,8 (New York City: 100,00). Damit belegt die Ruhstadt Platz 160 im Ranking (Stand: 7. August 2023). Im Vergleich dazu: Berlin mit einem Wert von 70,1 auf Platz 109, München auf Platz 85 mit einem Preisindex von 73,2 und Köln mit einem Cost of Living Index von 70,3 auf Platz 113.

Wie hoch sind die Mieten in Essen?

In Sachen Lebenshaltungskosten liegt Essen auf Platz 16 der teuersten Städte in Deutschland. Im internationalen Vergleich ist die Stadt 33,2 Prozent günstiger als New York City (ohne Mieten).

Unter Berücksichtigung der Mietpreise (Cost of Living Index Plus Rent Index) ist die Ruhrstadt sogar 55,2 Prozent preiswerter als die US-amerikanische Millionenmetropole. Im nationalen Vergleich belegt Essen in puncto Lebenshaltungskosten plus Mieten wiederum Platz 19 – und liegt damit hinter Städten wie Darmstadt und Freiburg.

Die Mietpreise für einen Single-Haushalt sehen laut Numbeo – Stand: 7. August 2023 – dabei wie folgt aus: 781,25 Euro für eine Wohnung im Stadtkern und 590,00 Euro Miete für eine Wohnung außerhalb des Zentrums. Für eine vierköpfige Familie: 1.078,57 Euro im Stadtkern und 988,57 Euro außerhalb des Zentrums.

Lebenshaltungskosten: Wie viel Geld braucht man in Essen?

Der Index-Plattform Numbeo zufolge liegen die Lebenshaltungskosten in Essen für eine vierköpfige Familie bei 3.266,87 Euro (ohne Miete) und 4.345,44 Euro (mit Miete im Stadtkern) sowie 4.255,44 Euro außerhalb des Zentrums.

Bei einem Einpersonenhaushalt sieht die Auswertung wie folgt aus: 949,18 Euro (ohne Miete) und 1.742,79 Euro (mit Miete im Stadtkern) sowie 1.539,18 Euro außerhalb des Zentrums. Insgesamt umfasst die Auswertung dabei sämtliche Lebenshaltungskosten: Miete, Nebenkosten, Restaurantbesuche, Kleidung, Lebensmittel, Auto, Reisen, Sparen und weitere.

Je nach Konsumverhalten und Lebensverhältnissen, kann der Schnitt jedoch variieren. Um die individuellen Lebenshaltungskosten in Essen und Co. zu berechnen, stellt die Plattform einen hauseigenen Kalkulator bereit.

Auch interessant:

Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).