Mikrochip Parmesan, Chip, Herkunft, Parmesan, QR

Essbarer Mikrochip soll Echtheit von Parmesan garantieren

Felix Baumann
Consorzio del Parmigiano Reggiano

Anzeige

Um sich gegen Produktfälschungen zu wehren, möchten norditalienische Hersteller von Parmesan über einen Mikrochip die Herkunft und Produktechtheit garantieren. Die Hintergründe.

Was haben Parmesan, Nürnberger Lebkuchen und schwäbische Maultaschen gemeinsam? Bei allen genannten handelt es sich um Produkte mit geschützten Herkunftsangaben. Die Namen versprechen dabei eine gewisse Tradition, weshalb nicht jeder Hersteller die Herkunftsangaben übernehmen darf. Dennoch befinden sich zahlreiche Produktfälschungen um Umlauf.

Denn so lässt sich mit minderwertigeren Produkten eine höhere Marge erzielen. Betrüger produzieren deshalb ähnliche Waren und deklarieren diese als Originale. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass in einem Produkt wirklich das drinsteckt, was draufsteht?

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Mikrochip soll Herkunft von Parmesan kennzeichnen

Einige Hersteller von echtem norditalienischem Parmesan möchten nun die Herkunft ihrer Produkte digital festschreiben. Die Basis dafür bildet ein Mikrochip, der in der Spezialität steckt. Dieser speichert Informationen wie den Tag der Herstellung und den Herstellungsort. Mit einem tragbaren Gerät lassen sich diese Informationen jederzeit auslesen.

Die Hersteller kennzeichnen dann jede Produktcharge in einer Blockchain. Das soll die Echtheit des Parmesans sicherstellen. Damit möchten sich die Produzenten gegen eine Zunahme von Fälschungen absichern. Denn echter italienischer Parmesan darf nur aus den Provinzen Parma, Reggio Emilia, Modena, Bologna und Mantua stammen.

Fälschungen erzielen einen ähnlichen Umsatz wie Originale

Weltweit verkauften Hersteller aus Norditalien im vergangenen Jahr Parmesan im Wert von 2,9 Milliarden Euro. Gleichzeitig ist der Markt mit gefälschten Produkten im Wert von zwei Milliarden Euro fast genauso groß. Die Technologie für den Parmesan-Chip stammt derweil aus den Vereinigten Staaten und soll essbar sein.

Nach dem Verschlucken soll das Nachverfolgen von Personen jedoch nicht möglich sein. Denn der Chip lässt sich nur aus direkter Nähe mit einem Laser auslesen und gehört damit nicht zu den klassischen Tracking-Technologien. Es bleibt dennoch abzuwarten, ob das System Wirkung zeigt und die Herkunftsgarantie von Produkten garantieren kann.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.