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Obstkorb und Co.: Diese Benefits in Stellenanzeigen vergraulen Bewerber

Maria Gramsch
Unsplash.com / Carl Heyerdahl

Der Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt stellt für viele Unternehmen ein ernstzunehmendes Problem dar. Doch viele Stellenanzeigen wirken nicht einladend auf potenzielle Bewerber:innen. Diese Floskeln und Benefits in Stellenanzeigen werden eher negativ aufgenommen.

Stellenausschreibungen sind für viele potenzielle Bewerber:innen meist der erste Berührungspunkt mit einem Unternehmen. Deshalb wollen sich die Firmen hier natürlich besonders gut darstellen.

Doch nicht jede Formulierung kommt bei potenziellen Bewerber:innen unbedingt gut an. Denn es gibt viele Floskeln oder Benefits in Stellenanzeigen, die eher negativ wirken.

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Diese Benefits kommen in Stellenanzeigen nicht gut an

Viele Arbeitgeber bestücken ihre Stellenanzeigen auch in Zeiten des Fachkräftemangels oft noch mit inhaltsleeren Phrasen, die nicht viel über das Unternehmen oder die eigentliche Stelle aussagen.

Doch viele Bewerber:innen beanstanden genau dies und sortieren solche Jobangebote eher aus, wie eine Umfrage des Jobportals Meinestadt.de ergeben hat.

Bei Bewerber:innen seien demnach einige inhaltsleere Floskeln besonders verpönt. Dazu gelten unter anderem ein „großer Gestaltungsspielraum“ mit 58,1 Prozent, ein „dynamisch wachsendes Arbeitsumfeld“ mit 57,7 Prozent sowie „flache Hierarchien“ 56,6 Prozent.

Das wünschen sich Fachkräfte stattdessen

Viel wichtiger sei es Bewerber:innen, dass sie Informationen zur tatsächlichen Stelle erhalten. 58,2 Prozent der Befragten sei demnach eine Aufzählung der Arbeitsinhalte sehr wichtig.

Aber auch Informationen über die Sicherheit des Arbeitsplatzes wünschen sich 50,2 Prozent. Für 49 Prozent seien auch konkrete Gehaltsangaben in einer Stellenanzeige entscheidend.

Benefits: Absolute No-Gos in Stellenanzeigen

Doch neben inhaltsleeren Floskeln gibt es auch absolute No-Gos für potenzielle Bewerber:innen. Für 24,3 Prozent der Befragten sei das angegebene Gehalt ein absolutes K.o.-Kriterium für einen Job. Doch nicht nur ein zu geringes Gehalt schlägt hier zu Buche, auch die fehlende Angabe sei ein Ausschlussfaktor

Richtige Abtörner in Stellenanzeigen seien aber Benefits wie ein „Obstkorb“. Dazu zählen aber auch Angaben wie „hohe Flexibilität“ und „großes Eigenengagement“, die oft auf schlechte Arbeitszeiten verweisen.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.