Vögel Windräder, Vögel, Kollision, Windrad, Windpark, Wind

Neues System soll Vögel vor Kollision mit Windrädern schützen

Felix Baumann
Unsplash.com/Timusic Photographs

Anzeige

Forscher aus Norwegen haben ein System entwickelt, das Vögel vor der Kollision mit Windrädern schützen soll. Die Technologie soll in rund fünf Jahren zum Einsatz kommen. 

Die Energiewende bringt mittelfristig einige Änderungen mit sich. Zahlreiche neue Windkraftanlagen entstehen und Solarparks ergänzen zusätzlich das Bild vieler Landschaften. Doch neben dem Schutz für das Klima bergen Windkraftanlagen auch einige entscheidende Risiken. Denn die Systeme stellen etwa ein Risiko für viele Vögel dar.

Deshalb verfolgen viele Anlagenbetreiber häufig die Bewegung der Tiere und deaktivieren ihre Windräder zu bestimmten Zeiten. Besonders in der Paarungszeit oder während des Übergangs vom Sommer in den Winter (und umgekehrt) kommt es weltweit häufig zu einem massenhaften Vogelsterben. Laut dem norwegischen Forschungsinstitut Sinef soll sich das aber bald ändern.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Neues System soll Kollision von Vögeln mit Windräder um 80 Prozent reduzieren

Laut den Angaben des Instituts ist es möglich, das Vogelsterben durch die vorgestellte Technologie um bis zu 80 Prozent zu reduzieren. Möglich machen das sowohl Kameras als auch Radarsysteme, die sich nähernde Vögel erkennen. Das System übermittelt die Informationen dann an die Anlagen, die daraufhin ihre Geschwindigkeit reduzieren. Das ermöglicht es Vögeln im Notfall auszuweichen.

Trotzdem ist die Technologie noch nicht fehlerfrei. Denn wenn sich Vögel von der Seite der Anlage annäherten, schlug die Erkennung meist fehl. Außerdem lassen sich durch das System keine Kollisionen mit dem Rotorkopf vermeiden. Letztlich fehlen zudem Ergebnisse aus der Praxis. Bisher simulierten die Forscher nur entsprechende Situationen.

Windenergie: Abschalten von Anlagen keine gute Option

Neben der Reduzierung der Geschwindigkeit könnte eine vollständige Abschaltung eine Kollision verhindern. Dennoch ist das einfacher gesagt als getan. Schließlich benötigt eine Zehn-Megawatt-Turbine etwa 20 Sekunden bis sie stillsteht. Außerdem lassen sich Flugbahnen von Vögeln schwer prognostizieren.

Die Zukunft muss also noch die Effektivität von solchen Systemen zeigen. Sinef geht davon aus, dass die kommerzielle Marktreife in etwa fünf Jahren erreicht ist. Dann könnten bereits deutlich mehr Vögel vor einem grausamen Tod gerettet werden.

Auch interessant:

Zins-Knaller bei der NIBC!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – bei täglicher Verfügbarkeit!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.