Solaranlagen, Windräder, Windkraft, Solar, Rotorblatt

Turn2Sun: Dieses Start-up montiert Solaranlagen auf ausgemusterte Windräder

Felix Baumann
Turn2Sun

In der Schweiz schraubt ein Start-up jetzt Solaranlagen auf ausgemusterte Windräder. Damit möchte man dem Problem der Entsorgung alter Windanlagen begegnen.

Im Rahmen der Energiewende nimmt die Zahl der Windkraftanlagen weltweit zu. Obwohl der Anteil der Windenergie im globalen Strommix steigt, gibt es ein nicht zu unterschätzendes Problem. Denn wenn die Windräder das Ende ihrer Lebenszeit erreichen, gestaltet sich das Recycling der Anlange als kompliziert.

Viele Anbieter steuern deshalb gegen und designen ihre Anlagen mit dem Ziel einer Kreislaufwirtschaft. Doch Tausende Anlagen, die bereits im Betrieb sind, dürften am Ende ihrer Lebenszeit nicht recycelbar sein. Das Schweizer Start-up Turn2Sun hat dafür eine kreative Lösung entwickelt.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Turn2Sun schraubt Solaranlagen auf ausgemusterte Windräder

Der Anbieter bezeichnet das Prinzip als „Blade2Sun“. Dieses System nutzt die starke Struktur von Rotorblättern, um große Solarparks mit minimalem Flächenbedarf zu ermöglichen. Denn für eine Konstruktion benötigt es lediglich einen in den Boden verschraubten Mast und mindestens zwei Rotorblätter, die horizontal über dem Boden „schweben“.

Das Start-up installiert an den Rotorblättern dann Solarpanels, die Elektrizität in das lokale Stromnetz einspeisen. Der erste Prototyp befindet sich in den Schweizer Alpen auf 2.500 Metern Höhe und umfasst 8,4 Meter Rotorblätter. Die aufgeschraubten Panels erbringen eine Leistung von 16.430 Watt.

Technologie ermöglicht Solarstrom an schwer zugänglichen Orten

Die Technologie erlaubt, den Platz unterhalb des Rotorblatts für andere Zwecke zu nutzen. Außerdem ist eine Installation auch an schwer zugänglichen Orten denkbar. So ermöglichen die Schweizer Alpen beispielsweise kaum die Installation von klassischen Solaranlagen.

Hinzu kommt das bereits angesprochenen Müllproblem. Die Verwendung von nicht recycelbaren Rotorblättern für die Erzeugung von Solarstrom ermöglicht es aber, die Strukturen nach ihrer eigentlichen Lebenszeit zu nutzen. Zusammenfassend handelt es sich also um eine vielversprechende Lösung im Kampf gegen den Klimawandel.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Senior Manager Social Media (m/w/d)
TARGOBANK in Hauptverwaltung Düsseldorf
Praktikant/in Social Media (m/w/d)
Kids Camp America Gmbh in München, Frankfurt am Main...
Junior Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Dormagen, Duis...
Software Sales Manager / Software Business De...
RAYLASE GmbH in Wessling
Marketing Content Specialist (all genders)
The Boston Consulting Group GmbH - BCG in München
Social Media Marketing Manager (d/w/m)
BavariaDirekt in München
Praktikant (w/m/d) Marketing & Social Med...
Bübchen Skincare GmbH in Düsseldorf
Client Solution Management (Online Marketing)...
NOMO Media GmbH in Hamburg
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.