MIT, Meerwasser, Trinkwasser, System, Wissenschaft

Forscher verwandeln schmutziges Meerwasser in Trinkwasser

Felix Baumann
Jintong Gao and Zhenyuan Xu

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Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein System entwickelt, um Meerwasser in Trinkwasser umzuwandeln. Die Kosten sollen geringer sein als bei der klassischen Trinkwasseraufbereitung. 

Im Rahmen des Klimawandels stehen wir vor zunehmenden Herausforderungen. Denn durch höhere Durchschnittstemperaturen verdunstet das Wasser aus Flüssen und Seen. Gleichzeitig sinkt der Grundwasserspiegel. Folglich dürften immer mehr Menschen die Auswirkungen der Wasserknappheit zu spüren bekommen. Das scheint insofern erstaunlich, dass die Erde zu 70 Prozent aus Wasser besteht.

Doch häufig können wir auf dieses Wasser nicht zugreifen. Entweder, weil es kontaminiert oder einfach zu salzig ist. Doch davon wollte sich ein amerikanisch-chinesisches Forschungsteam unter Leitung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) nicht aufhalten lassen. Sie entwickelten ein Gerät, das Trinkwasser aus Meerwasser herstellen kann.

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Trinkwasser aus Meerwasser in nur wenigen Schritten

Der Ansatz ist nicht neu, brachte aber in der Vergangenheit viele Nachteile mit sich. Denn die Trennung der Salzbestandteile und des Wassers benötigt meist sehr viel Energie und ist somit kaum rentabel. Das System des MIT ist dahingehend besonders, als dass die benötigte Energie von der Sonne kommt.

In einem Wassertank befindet sich das aufgesammelte Meerwasser. Ein Antrieb ermöglicht die Zirkulation der Flüssigkeit. Es entstehen Wirbel, die auch in den Ozeanen vorkommen. Durch die Sonnenwärme erhitzt sich die Flüssigkeit und es entsteht Wasserdampf. Die Maschine lässt diesen kondensieren und fängt im Anschluss das Trinkwasser auf.

Wasser könnte deutlich günstiger als Trinkwasser sein

Das Salz bleibt im ursprünglichen Tank zurück und verstopft auch nicht das System. Denn durch die ständige Bewegung lagert sich die Verbindung nicht ab. Nach der Aussage der Wissenschaftler hat das System die höchste Wasserproduktionsrate von heute verfügbaren Anlagen. Außerdem ist die Technik skalierbar.

Denn blicken wir in die Zukunft, so sehen die Forscher Geräte in der Größe eines Koffers, die vier bis sechs Liter Trinkwasser pro Stunde produzieren können. Zudem zeichnet sich das System durch eine besonders hohe Haltbarkeit aus. Erst nach mehreren Jahren sollen Reparaturen nötig sein. Verläuft alles nach Plan und das Team kann die Technologie im großen Stil produzieren, könnte das Wasser aus der Anlage mittelfristig günstiger sein, als das heute verfügbare Leitungswasser.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.