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Echtzeit-Überweisungen sollen künftig kostenlos sein

Fabian Peters
Adobe Stock/ FAMILY STOCK

Per Echtzeit-Überweisung kannst du Geld sekundenschnell auf ein anderes Bankkonto überweisen. Viele Banken verlangen dafür derzeit eine Gebühr. Doch die EU-Staaten und das Europaparlament haben sich nun darauf geeinigt, dass Echtzeit-Überweisungen künftig kostenlos sein sollen.

Echtzeit-Überweisungen sollen innerhalb des europäischen Bankensystems künftig kostenlos sein. Darauf haben sich das Europaparlament und die EU-Staaten verständigt. Bislang verlangen viele Banken für Echtzeit-Überweisungen, die normalerweise gerade einmal rund zehn Sekunden dauern, eine Gebühr. Diese kann bei mehreren Euro liegen.

Echtzeit-Überweisungen sollen ohne Gebühr möglich sein

Überweisungen sind im europäischen Zahlungsraum in der Regel kostenlos. Der Geldtransfer dauert aber normalerweise einen Tag. Aufgrund von Feiertagen oder Wochenenden kann eine Überweisung gelegentlich aber auch bis zu drei Tage in Anspruch nehmen.

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Dennoch liegt der Anteil von Echtzeit-Überweisungen laut EU-Kommission gerade einmal bei rund elf Prozent. Ohne Gebühr dürfte diese Quote deutlich steigen. Innerhalb des SEPA-Standards ist die technische Voraussetzung für Sekundenschnelle Überweisungen, dass beide Banken grundsätzlich das Senden und Empfangen von Geld ermöglichen.

Sekundenschnelle Überweisung muss noch abgesegnet werden

Der EU-Kommission zufolge soll die Echtzeit-Überweisung in allen 27 EU-Staaten sowie Island, Norwegen und Liechtenstein kostenlos sein. Der Vorteil: Die Überweisungen erfolgen unabhängig vom Tag binnen wenigen Sekunden. Die Anbieter müssen laut EU dabei künftig sicherstellen, dass die IBAN und der Name des Empfänger übereinstimmen, um Fehler zu vermeiden.

Diese Regel soll auch für Standardüberweisungen gelten. Wann die neuen Regelungen in Kraft treten ist derzeit aber noch unklar. Denn das Europaparlament muss den Beschluss noch absegnen. Nach einer Übergangszeit sollen sie anschließend umgesetzt werden.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).