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Blackout: Was passiert eigentlich, wenn in Deutschland das Internet ausfällt?

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Unsplash.com/Claudio Schwarz
geschrieben von Felix Baumann

Aufgrund des Klimawandels sind wir auch hierzulande vermehrt mit Naturkatastrophen konfrontiert. Das kann auch unsere Stromnetze und das Internet beinträchtigen. Doch ist ein Blackout in Deutschland in naher Zukunft denkbar?

In unserer modernen und digitalisierten Welt gilt das Internet mittlerweile als kritischen Infrastruktur. Denn viele Bereiche unseres Lebens sind vernetzt. Ein Ausfall der Übertragungsnetze kann deshalb schnell kritische Folgen haben. Das bekamen kürzlich auch die Menschen in Australien zu spüren.

Denn durch einen Ausfall beim Mobilfunkanbieter Optus verloren zehn Millionen Australier den Zugang zum Internet. Der Ausfall zog sich über mehrere Stunden. Erst danach konnten bestand wieder ein Zugang zum Internet. Doch ist ein ähnliches Szenario auch hierzulande denkbar? Im Jahr 2021 offenbarte sich erstmals, wie fragil Kommunikationsnetze sein können.


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Einen Blackout in Deutschland gab es bereits im Ahrtal

Damals kam es zu der Naturkatastrophe im Ahrtal. Zahlreiche Gebäude fielen Fluten zum Opfer. Das hatte zur Folge, dass auch die lokalen Netzwerke ausfielen oder teils massiv überlastet waren. Und solche Szenarien könnten sich häufen. Schließlich dürfte der Klimawandel uns weiterhin für Extremwetter sorgen.

Deshalb entwickelte die Bundesregierung eine Strategie zur Stärkung der Resilienz gegenüber Katastrophen. Denn zuvor war es den Netzbetreibern in vielen Bereichennselbst überlassen, wie ausfallsicher ihre Systeme sind.

Kommt es nun hingegen zu einer Katastrophe und die Infrastruktur zur Kommunikation fällt aus, gibt es konkrete Ablaufpläne, die Verantwortlichkeiten definieren und eine schnelle Behebung sicherstellen sollen. Deutschland soll so online bleiben, unabhängig von Naturkatastrophen, Pandemien oder Kriegen.

Deutlich klarere Strategie durch neue Rahmenwerke

Auch bei der Abwehr von Cyberangriffen besserte die Bundesregierung nach. Anbieter von Strom- und Kommunikationsnetzen sind mittlerweile verpflichtet, Frühwarnsysteme zu implementieren, um einen Angriff möglichst schnell zu identifizieren. Im Vergleich zu Australien sind die Server der Energiekonzerne dezentral auf die gesamte Republik verteilt.

Geht eine Station offline, so ist immer nur ein kleiner Bereich von den Folgen betroffen. Zusammengefasst gibt es in Deutschland also einige Maßnahmen, um großflächige Ausfälle abzuwenden. Neben einem ausgeklügelten Frühwarnsystem sind wichtige Knotenpunkte dezentral verteilt und Kommunikationssysteme verfügen meist über ein Notstromaggregat.

Sollte es hingegen zu einer größeren Katastrophe kommen, definieren Ablaufpläne, wie in der jeweiligen Situation vorzugehen ist und wer die Verantwortung trägt.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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