Bewerbung, Bewerbungsunterlagen, Anschreiben

Bewerbung: Diese Floskeln solltest du in deinem Anschreiben vermeiden

Maria Gramsch
Adobe Stock / s-motive

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Die Bewerbung ist die erste Hürde auf dem Weg zum neuen Job. Dabei solltest du einiges beachten. Vor allem bestimmte Floskeln kommen in Bewerbungen nicht besonders gut an.

Mit einer Bewerbung kannst du bei deinem potenziellen neuen Arbeitgeber einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Doch damit das gelingt, solltest du auf bestimmte Floskeln in deiner Bewerbung verzichten.

Denn trotz des anhaltenden Fachkräftemangels wird in den Personalabteilungen ganz genau auf Anschreiben, Lebenslauf und Co. geschaut. Deshalb solltest du dich bereits mit deiner Bewerbung von der Konkurrenz abheben – aber nicht im negativen Sinne.

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Darauf solltest du bei deiner Bewerbung achten

Insbesondere Standardfloskeln gehören in Sachen Bewerbung inzwischen der Geschichte an. Diese mögen in der Vergangenheit vielleicht einmal zum guten Ton gehört haben, doch die Zeiten sind bei vielen Arbeitgebern längst vorbei.

Am Anfang deines Anschreibens solltest du vor allem auf die Floskel „hiermit bewerbe ich mich als …“ verzichten. Denn das schreit förmlich nach einem Standardanschreiben, dass du auch an jeden beliebigen anderen Arbeitgeber verschicken könntest.

Auch die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ fällt in diese Kategorie. Denn heutzutage erwähnen Unternehmen die Verantwortlichen für eine Position oft bereits in der Stellenausschreibung. Ist dies nicht der Fall, kann auch ein kurzer Anruf beim Unternehmen helfen, um eine:n Ansprechpartner:in herauszufinden.

Verabschiede dich nicht zu schwulstig

Neben den Standards gehören aber auch übertriebene Formulierungen zu den No-Gos in deiner Bewerbung. Insbesondere solltest du auf zu schwulstige Ausdrücke wie die Schlussformel „Hochachtungsvoll“ verzichten.

Hier solltest du auf zeitgemäßere Formulierungen zurückgreifen. Das kann ein klassisches „Mit freundlichen Grüßen“ sein. Willst du dich aber auch hier abheben, kannst du „viele Grüße“ oder „herzliche Grüße“ versenden.

Zähle nicht zu viele Skills in deiner Bewerbung auf

In der Kürze liegt die Würze – und das gilt auch für dein Anschreiben bei einer Bewerbung. Deshalb solltest du auch vermeiden, zu viele Meilensteine deiner beruflichen Laufbahn in deinem Anschreiben aufzuzählen. Hierfür ist schließlich der Lebenslauf da.

Auch das endlose Aufzählen von Soft Skills wie flexibel, belastbar oder teamorientiert ist hier nicht unbedingt angebracht. Natürlich sind diese Skills bei Arbeitgebern beliebt – jedoch belegt eine reine Aufzählung nicht, dass du wirklich über sie verfügst.

Deshalb solltest du dich hierbei immer an Beispielen orientieren. So kannst du anhand von Hobbys oder Gegebenheiten aus deinem Berufsleben „belegen“, dass du diese Skills tatsächlich hast.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.