Nanopartikel, Partikel

Gamechanger? Forschern gelingt Manipulation von Nanopartikeln – für saubere Energie

Felix Baumann
Unsplash.com/Aron Visuals

Anzeige

Forschern vom Massachusets Institute of Technology (MIT) gelang es im Labor Nanopartikel herzustellen und diese präzise zu steuern. Dafür nutzen sie Ionenstrahlung. Die Entdeckung könnte ein Schlüssel für saubere Energie sein. 

Es ist offiziell: Das Jahr 2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Umso wichtiger erscheint es im Kampf gegen den Klimawandel einen Gang zuzulegen und den Ausbau von erneuerbaren Energien und nachhaltigen Technologien voranzutreiben. Sogenannte Nanopartikel könnten dabei mittelfristig eine wichtige Rolle spielen.

Denn Forscher vom MIT entwickelten kürzlich eine Methode zur präzisen Kontrolle der Größe, Zusammensetzung und anderer Eigenschaften von Nanopartikeln. Diese Partikel sind für Reaktionen in einer Vielzahl von sauberen Energie- und Umwelttechnologien entscheidend. Sie nutzten dazu die Ionenbestrahlung, eine Technik, bei der die Wissenschaftler Strahlen geladener Teilchen auf ein Material schossen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Nanopartikel ermöglichen die Herstellung von CO2-freiem Strom

Dadurch zeigte das Forschungsteam, dass auf diese Weise erzeugte Nanopartikel eine überlegene Leistung im Vergleich zu heute gängigen Stoffen haben. Denn die Materialien, an denen die Wissenschaftler arbeiten, könnten mehrere Technologien im Energiesektor voranbringen.

Dazu gehören die Herstellung von Brennstoffzellen zur Erzeugung von CO2-freiem Strom oder die Produktion von sauberem Wasserstoff für die chemische Industrie durch Elektrolysezellen. Obwohl die präzise Kontrolle der Eigenschaften der resultierenden Nanopartikel schwierig war, gelang es den Forschern, diese auf verschiedene Arten zu manipulieren.

Sie konnten etwa die Partikel auf einen Durchmesser von zwei Milliardstel Meter verkleinern. Außerdem änderten sie die Zusammensetzung der Nanopartikel, indem sie diese mit spezifischen Elementen bestrahlten. Ein Beispiel ist die Bestrahlung durch Nickelionen, die Nickel der Struktur der Metallnanopartikel hinzufügten.

Bessere Katalysatoren für die Chemie-Industrie

Die Bestrahlung könnte auch eine räumliche Kontrolle über die Nanopartikel ermöglichen. Denn das Team zeigte auf, dass die mit Ionenbestrahlung erzeugten Nanopartikel einen deutlich besseren Katalysator für chemische Reaktionen abgaben. Langfristig könnte also die Nachhaltigkeit und Effizienz in verschiedensten Branchen von den Partikeln profitieren.

Im nächsten Schritt möchten die Wissenschaftler weitere Möglichkeiten zur Manipulation der kleinen Partikel erforschen. Dann steht einem Einsatz in naher Zukunft wohl nichts mehr im Wege. Vielleicht sinkt also schon bald der ökologische Fußabdruck durch die von dem Forschungsteam vorgestellten Ergebnisse.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.