Solaranlagen Weltraum, Maple, Solarenergie aus dem All, Solar, Solaranlage, Weltraum

Solaranlage im All: Dieser Satellit überträgt Strom aus dem Weltraum

Felix Baumann
Caltech

Forscher des California Institutes of Technology konnten bereits demonstrieren, dass eine Stromübertragung aus dem Weltraum möglich ist. Doch die Energiemenge reicht bei Weitem noch nicht aus. Dennoch rücken Solaranlagen im All immer näher. 

Die Energieversorgung der Zukunft erfolgt im Idealfall emissionsfrei. Doch Solarkraftwerke auf der Erde haben einen entscheidenden Nachteil. Denn durch einen eher geringen Wirkungsgrad und die Distanz zur Sonne kommt es teilweise zu hohen Energieverlusten. Solaranlagen im Weltraum, die Strom zur Erde senden, könnten gleich mehrere Probleme lösen.

Forscher des California Institutes of Technology erzielten kürzlich mit einem Spezialsatelliten namens Maple bedeutende Fortschritte. Der Satellit besitzt mehrere Chips zur Erzeugung von Mikrowellen und schaffte es, Energie aus dem Weltraum zur Erde zu senden. Obwohl die übertragene Energiemenge derzeit noch gering ist, demonstriert das Experiment das Potenzial der Technologie.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Solaranlagen im Weltraum: Maple verschickt 100 Milliwatt Strom aus dem All

Laut dem Forscher Ali Hajimiri könnte die erste Solaranlage im Weltraum innerhalb der nächsten zehn Jahre in Betrieb gehen. Der erfolgreiche Test von Maple markiert dabei einen ersten Schritt in diese Richtung. Theoretisch könnte Maple bereits eine Leistung von 100 Milliwatt durch den Weltraum senden. Allerdings erreichte bisher nur ein Milliwatt den Boden.

Für eine praktische Anwendung ist das noch zu wenig. Denn dür eine effektive Energieversorgung auf der Erde müsste ein solches System allerdings erheblich mehr leisten. Um genügend Strom für Zehntausende von Haushalten zu liefern, benötigt es einen Satelliten mit etwa einem Quadratkilometer Größe. Maple misst derzeit nur 150 Quadratzentimeter.

Kraftwerke im Weltraum bieten sehr viele Vorteile

Trotz der Herausforderungen, wie der Größe und dem Gewicht solcher Strukturen ist Hajimiri zuversichtlich. Demnach sei es nur eine Frage der Zeit ist, bis diese Hürden überwunden werden. Schließlich bieten Solaranlagen im Weltraum einige Vorteile gegenüber irdischen Solaranlagen. So könnten sie etwa rund um die Uhr Energie produzieren, da es keine Wolken und keinen Tag-Nacht-Rhythmus im All gibt.

Die kontinuierliche Energieproduktion im Weltraum könnte künftig einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung auf der Erde leisten. Trotz der vielen technische und wirtschaftlichen Herausforderungen zeigt Maple das Potenzial weltraumgestützter Solarkraftwerke. Der Strom der Zukunft könnte also bald nicht mehr nur von der Erde stammen.

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Social Media Specialist (w/m/d)
Personalwerk GmbH in Karben
Content Manager (w/m/d) Blog
1&1 in Montabaur
Content Manager (w/m/d) Blog – Teilzeit...
1&1 in Montabaur
Mitarbeiter*in (m/w/d) IT-Systemadministratio...
Ruhr-Universität Bochum in Bochum
Content Creator (m/w/d)
Leave PCOS GmbH in Erbach
Senior FX Analyst Devisen / Research m/w/d
DZ BANK AG in Frankfurt
Internship in Technical Documentation –...
Stryker GmbH & Co.KG in Freiburg im Breisgau
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.