Google KI-Artikel Verlage, Magazine, KI-Plattform

Google bezahlt Verlage, damit sie KI-Artikel veröffentlichen

Fabian Peters
unsplash.com/ Jonny Gios

Anzeige

Google bezahlt offenbar einige unabhängige Verlage dafür, dass sie regelmäßig KI-Artikel auf ihren Websites veröffentlichen. Dabei soll es sich um den Test einer neuen Google-KI handeln, von der die Inhalte stammen. 

Immer mehr Unternehmen setzen KI-Tools ein, um Arbeitsprozesse zu erleichtern und Zeit zu sparen. In vielen Branchen fürchten Beschäftigte deshalb um ihre Jobs. Das gilt auch für Texter, Journalisten und Online-Redakteure. Denn KI-Tools werden immer besser darin, Texte zu schreiben und Inhalte zusammenzufassen oder umzuschreiben.

KI-Artikel: Google bezahlt Verlage für Veröffentlichungen

Wie das US-Magazin AdWeek berichtet, testest Google derzeit eine bisher noch unveröffentlichte Künstliche Intelligenz. Demnach hat das Unternehmen eine Kooperation mit einigen Verlagen gestartet, die KI-Artikel auf ihren Website veröffentlichen sollen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Die Website-Betreiber würden dafür wiederum bis zu 10.000 US-Dollar pro Jahr erhalten. Die Bedingung: Sie müssen täglich bis zu drei Artikel veröffentlichen, die von dem bisher unbekannten KI-Tool stammen. Das Thema und mögliche Quellen können die Verlage dabei selbst wählen.

KI-Inhalte: Welches Ziel verfolgt Google?

Laut AdWeeks müssen die Inhalte nicht als KI-generiert gekennzeichnet werden. Welches Ziel Google damit verfolgt, ist bislang noch unklar. Vermutlich will das Unternehmen jedoch zunächst die Qualität seines Tool und der entsprechenden Inhalte testen.

Ein weiteres Ziel könnte es sein, herauszufinden, ob die KI-Artikel von den Algorithmen der Google-Suche auch als solche erkannt werden. Für die Verleger könnten KI-Tools zur Texterstellung und -bearbeitung jedoch ein zweischneidiges Schwert sein. Denn Künstliche Intelligenz kann einerseits zwar Arbeitsprozesse erleichtern. Andererseits könnte der Wettbewerb darunter leiden.

Dem Vernehmen nach produziert die neue Google-KI nämlich Artikel aus vorab definierten Quellen. Diese könnten den ursprünglichen Urhebern aber schaden, indem sie für einen Traffic-Verlust sorgen – und zwar bei geringem Aufwand. Google erklärte gegenüber Adweeks dazu:

Die Spekulationen darüber, dass dieses Tool verwendet wird, um die Arbeit anderer Verlage zu veröffentlichen, sind unzutreffend. Diese Tools sollen und können die wesentliche Rolle von Journalisten bei der Berichterstattung, Erstellung und Überprüfung ihrer Artikel nicht ersetzen.

Auch interessant: 

🤑 200€ Prämie abstauben

Eröffne jetzt dein kostenloses Santander Girokonto und staube für kurze Zeit bis zu 200 Euro Prämie für Neukunden ab. Schnell sein lohnt sich!


Jetzt 200€ sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen:
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).