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Neue KI soll dich mit deinem Hund sprechen lassen können

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Adobe Stock / Михаил Решетников
geschrieben von Maria Gramsch

Künstliche Intelligenz ist inzwischen in vielen Bereichen des täglichen Lebens angekommen. Forschende der University of Michigan wollen es dir mit einer KI nun auch ermöglichen, dass du mit deinem Hund sprechen kannst.

Künstliche Intelligenz hat in Sachen menschliche Sprache in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Doch Forschende der University of Michigan nehmen nun eine weitere Spezies ins Visier.

Denn sie wollen mit einem Sprachmodell die verschiedenen Hundelaute übersetzen, wie es in einem Beitrag bei ScienceDaily heißt. So könnte es bald möglich sein, dass du mit deinem Hund sprechen kannst.

Dank KI mit dem eigenen Hund sprechen

„Es ist das erste Mal, dass Techniken, die für menschliche Sprache optimiert wurden, für die Dekodierung von Tierkommunikation genutzt werden“, erklärt Rada Mihalcea, Leiterin des KI-Labors an der University of Michigan.

Für ihre Studie haben die Forscherinnen der University of Michigan mit dem mexikanischen Institut für Astrophysik, Optik und Elektronik (INAOE) in Puebla zusammengearbeitet.

Da es für das Training der KI kaum verwertbaren Daten gab, haben die Forschenden ein bestehendes Modell umfunktioniert. Dies war ursprünglich dafür gedacht, menschliche Sprache zu analysieren.

„Durch die Verwendung von Sprachverarbeitungsmodellen, die ursprünglich auf menschlicher Sprache trainiert wurden, eröffnet unsere Forschung ein neues Fenster, wie wir das, was wir bisher in der Sprachverarbeitung aufgebaut haben, nutzen können, um die Nuancen von Hundebellen zu verstehen“, so Mihalcea.

Dabei sei es laut den Studienergebnissen durchaus möglich, von menschlicher Sprache abgeleitete Klänge und Muster als Grundlage für die Analyse von Tierlauten zu nutzen.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie

In ihrer Untersuchung konnten die Forschenden verschiedene Parameter eines Hundebellens durch ihr KI-System bestimmen lassen. Für die Trainingsdaten kamen Laute von 74 Hunden unterschiedlicher Rasse, unterschiedlichen Alters und unterschiedlichen Geschlechts zum Einsatz.


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So war es unter anderem möglich, aus einem Bellen zu filtern, ob es Verspieltheit oder Aggression ausdrückt. Aber auch Alter, Rasse und Geschlecht konnte das KI-Modell Wav2Vec2 bestimmen.

Dabei konnten die Forschenden eine Genauigkeit von bis zu 70 Prozent erreichen. Damit habe Wav2Vec2 laut den Forschenden andere Modelle, die speziell auf Hundegebell trainiert sind, bereits übertroffen.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.

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