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Studie offenbart: Mehr Glück und Produktivität auf der Arbeit – durch weniger Smartphone

Fabian Peters
Adobe Stock/ mpix-foto

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Wer jeden Tag eine Stunde weniger auf sein Smartphone schaut, fühle sich besser und arbeite motivierter. Auch die Produktivität auf der Arbeit würde dadurch steigen, so eine aktuelle Studie. 

Statistiken zufolge schauen wir im Schnitt täglich rund drei Sunden auf den Bildschirm unserer Smartphones. Wer diese Zeit pro Tag um eine Stunde reduziert, kann nicht nur seiner mentalen Gesundheit etwas Gutes tun, sondern auch dazu beitragen, motivierter und zufriedener zu arbeiten. Das ist zumindest das Ergebnis einer aktuellen Studie der Ruhr Universität Bochum.

Die Erkenntnisse seien vor allem für Arbeitgeber interessant, die viel Wert auf Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation legen – und dafür mitunter viel Geld ausgeben. Julia Brailovskaia, Studienleiterin und Privatdozentin vom Deutschen Zentrum für psychische Gesundheit und dem Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum, erklärte dazu: „Diese Faktoren sind bedeutend für die Produktivität eines Unternehmens“.

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Mehr Produktivität auf der Arbeit – durch weniger Smartphone

Die Ergebnisse zeigen den Forschern zufolge einen einfachen und niedrigschwelligen Weg auf, zu einer besseren mentalen Gesundheit und Work-Life-Balance. Für ihre Studie teilten sie 278 Probanden, die in verschiedenen Branchen berufstätig waren, in vier etwa gleich große Gruppen ein.

Die sogenannte Smartphonegruppe reduzierte für jeweils eine Woche die private Nutzung ihrer Geräte um eine Stunde pro Tag. Derweil steigerte die Sportgruppe  ihre körperliche Aktivität um 30 Minuten pro Tag. Die Kombinationsgruppe folgte wiederum beiden Anweisungen, während die Kontrollgruppe nichts an ihrem gewohnten Verhalten änderte.

Nach zwei Wochen füllten alle Teilnehmer mehrere Fragebögen online aus. Darin ging es primär um ihr Wohlbefinden – sowohl was ihre Arbeit als auch mentale Gesundheit betraf.

Weniger Smartphone: wenige

Das Ergebnis: Laut Studie konnten die Forscher feststellen, dass sich die Arbeitszufriedenheit und die Motivation, die Work-Life-Balance und die mentale Gesundheit, in der Smartphone- und der Kombinationsgruppe deutlich verbessert hatten. Das Gefühl von Arbeitsüberlastung und Symptome problematischer Smartphone-Nutzung sei außerdem signifikant zurückgegangen.

Alle Maßnahmen hätten wieder dazu geführt, dass depressive Symptome abnahmen. Die Forscher konnten zudem ein gesteigertes Gefühl von Kontrolle messen. Julia Brailovskaia dazu:

Eine bewusste und kontrollierte Reduktion der nicht-arbeitsbezogenen Smartphone-Nutzungszeit könnte in Kombination mit mehr körperlicher Aktivität die Arbeitszufriedenheit und die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden verbessern.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).