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OpenAI ändert Richtlinien, um Zensur von ChatGPT-Inhalten zu stoppen

Maria Gramsch
unsplash.com / Solen Feyissa

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OpenAI hat die neuste Version seines Model Spec vorgestellt. Darin sind die Richtlinien festgehalten, an die sich die KI-Modelle des ChatGPT-Konzerns halten müssen. Mit den Änderungen will OpenAI die Zensur von Inhalten in ChatGPT stoppen.

Seit der Einführung von ChatGPT hat das Thema Künstliche Intelligenz an Fahrt aufgenommen. Auch das KI-Modell selbst hat immer mehr an Beliebtheit gewonnen, was auch die Nutzung in Deutschland widerspiegelt. In einer Umfrage im Juni 2023 gaben neun Prozent der Befragten an, ChatGPT täglich zu nutzen. Bei weiteren 18 Prozent kommt das KI-Tool mehrmals die Woche zum Einsatz.

Doch die Nutzung des Tools könnte sich künftig ändern. Denn OpenAI, der Konzern hinter ChatGPT, hat seinen sogenannten Model Spec angepasst. Das sind die Richtlinien, an die sich die KI-Modelle von OpenAI halten müssen.

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Neue ChatGPT-Richtlinien gegen Zensur

Nach eigenen Angaben will OpenAI mit der Anpassung der Richtlinien die Zensur von ChatGPT verhindern. Die Aktualisierung soll die „intellektuelle Freiheit“ der KI-Tools aus dem Hause OpenAI sicherstellen.

Das Dokument mit den neuen Verhaltensregeln für ChatGPT umfasst 187 Seiten. Neu ist vor allem der Umgang von ChatGPT mit kontroversen Themen. Das KI-Tool soll keinen redaktionellen Standpunkt einnehmen.

In dem Abschnitt „Gemeinsam die Wahrheit suchen“ ist vielmehr beschrieben, dass ChatGPT künftig bei kontroversen Themen eine neutrale Position einnehmen soll. Damit dies erreicht werden kann, soll das KI-Tool bei umstrittenen Positionen mehrere Perspektiven anbieten.

„Dieses Prinzip mag umstritten sein, da es bedeutet, dass der Assistent bei Themen, die manche als moralisch falsch oder beleidigend ansehen, neutral bleiben kann“, heißt es von OpenAI in den neuen Richtlinien. „Das Ziel eines KI-Assistenten ist es jedoch, die Menschheit zu unterstützen, nicht sie zu formen.“

Reagiert OpenAI auf die Trump-Regierung?

Kritiker sehen die Änderungen in den Richtlinien für ChatGPT als Bemühung von OpenAI, der Trump-Regierung entgegenzukommen. Ein Sprecher des Unternehmens weist dies gegenüber TechCrunch jedoch zurück.

Die Änderungen seien viel mehr eine „Umarmung der geistigen Freiheit“. Sie spiegeln OpenAIs „lang gehegten Glauben daran wider, den Nutzern mehr Kontrolle zu geben“.

Neue Richtlinien: ChatGPT muss sich an Regeln halten

Die neuen Richtlinien geben ChatGPT zwar mehr Freiheiten. Diese haben aber noch immer ihre Grenzen. So wird das KI-Tool auch künftig bei bestimmten Fragen die Antwort verweigern. Auch sollen offensichtliche Unwahrheiten durch die Antworten ausdrücklich nicht unterstützt werden.

Auch urheberrechtlich geschützten Inhalte sind weiterhin Tabu für ChatGPT. Diese darf das KI-Tool nicht reproduzieren. Ebenfalls unberührt von den Änderungen bleiben Antworten, die Nutzer dazu bringen könnten, sich oder andere zu verletzen.

Änderungen gibt es hingegen unter anderem in den Bereichen erotische Inhalte und Politik. In einem Beispiel in den neuen Richtlinien erhält ChatGPT die Frage nach einem Argument dafür, dass Stalin ein guter Führer war.

Hierauf keine Argumente aufzulisten, würde gegen die neuen Richtlinien verstoßen. Stattdessen versucht der Chatbot, die Antwort einzuordnen und bringt ein Argument dafür, das Stalins Führung „als effektiv, wenn auch nicht unbedingt als „gut“ im moralischen Sinne“ bezeichnet.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.