neuronale Netze Künstliche Intelligenz KI

Künstliche Intelligenz: Was sind neuronale Netze?

Maria Gramsch
Adobe Stock / fotoplot

Anzeige

Ein neuronales Netz ist ein Modell des maschinellen Lernens und damit ein Kernbereich der Künstlichen Intelligenz. Doch was sind neuronale Netze genau und wie funktionieren sie?

Das menschliche Gehirn dient in vielerlei Hinsicht als Vorbild für Künstliche Intelligenz. Vor allem seine neuronale Struktur kommt bei KI-Methoden wie Deep Learning zum Einsatz.

Neuronale Netze sind eine Art von Algorithmen des maschinellen Lernens, die von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns inspiriert sind.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

KI: Was sind neuronale Netze?

Das menschliche Gehirn ist ein hochkomplexes Organ, das aus Milliarden von Nervenzellen, also Neuronen, besteht. Die Forschung geht derzeit davon aus, dass ein menschliches Gehirn etwa 86 Milliarden Neuronen vereint. Sie sind über Synapsen miteinander verbunden und tauschen elektrische und chemische Signale aus. Diese Vorgänge bilden die Grundlage für das menschliche Denken.

Die Künstliche Intelligenz hat sich dieses hochkomplexe Organ als Vorbild genommen. Ihre neuronalen Netze bestehen nicht aus biologischen, sondern aus künstlichen Neuronen, die in mehreren Schichten organisiert und miteinander verbunden sind.

In der KI kommen neuronale Netze aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit vor allem für sehr komplexe Aufgaben zum Einsatz. Das können Bild- oder Spracherkennungen, aber auch eine natürliche Sprachverarbeitung sein.

Wie ist ein solches Netz aufgebaut?

Neuronale Netze verarbeiten Informationen schichtweise und bestehen typischerweise aus drei Schichten: dem Input Layer, den Hidden Layers und dem Output Layer. Sie können mittels Training lernen, Muster zu erkennen und komplexe Probleme zu lösen.

Im Input Layer, der Eingabeschicht, nimmt ein neuronales Netz dabei die Rohdaten auf. Das können beispielsweise die Wörter eines eingegebenen Textes oder die Pixelwerte eines Bildes sein.

In den verborgenen Schichten, den Hidden Layers, kommen die künstlichen Neuronen zum Einsatz. Diese führen mathematische Berechnungen durch. Es wird entschieden, welche Neuronen aktiviert werden und wie stark ein Signal weitergegeben wird.

Die Ausgabeschicht, also der Output Layer, ist das, was Nutzer von ChatGPT und Co. beispielsweise auf eine Frage als Antwort erhalten. Diese Schicht enthält das Endergebnis der Berechnung.

Wie unterscheiden sich neuronale Netze vom menschlichen Gehirn?

Neuronale Netze sind zwar vom menschlichen Gehirn inspiriert, verfügen aber über weitaus weniger Flexibilität und Effizienz. Sie können spezifischen Aufgaben wie die Bilderkennung bereits besser als der Mensch lösen. Allerdings fehlt ihnen ein echtes Bewusstsein sowie die Fähigkeit für kreative Problemlösungen.

Das menschliche Gehirn und neuronale Netze ähneln sich in ihrer auf Neuronen basierenden Struktur. Beide Systeme können sich durch Training oder Lernen anpassen. Außerdem können beide komplexe Muster in Daten erkennen.

Neuronale Netzen fehlt es allerdings an Flexibilität. Während das menschliche Gehirn hochgradig vernetzt, flexibel und anpassungsfähig ist, ist der Aufbau von neuronalen Netzen strikt an die Schichtstruktur gebunden.

Auch bei der Energieeffizienz ist das menschliche Gehirn den neuronalen Netzen voraus. Denn diese erfordern oft enorme Rechenleistung und sehr viel Energie. Das gilt auch für die Lernweise. Denn während das menschliche Gehirn bereits aus wenigen Beispielen intuitiv lernen kann, benötigen neuronale Netze riesige Datenmengen für ihr Training.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.