Ladebordstein Elektroautos E-Autos Rheinmetall

Rheinmetall startet Serienproduktion von Ladebordstein für E-Autos

Felix Baumann
Rheinmetall

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Nach einer einjährigen Testphase hat der Rüstungskonzern Rheinmetall die Serienproduktion eines Ladebordsteins für Elektrofahrzeuge angekündigt. Städte und Kommunen könnten diese kostengünstig und platzsparend in ihr Straßenbild integrieren. Die Hintergründe. 

Rheinmetall hat gemeinsam mit der Stadt Köln und dem Ladeinfrastrukturbetreiber TankE GmbH ein Jahr lang einen Ladebordstein für E-Autos im öffentlichen Raum getestet. Ziel war es, eine platzsparende und unauffällige Ladelösung für Elektroautos zu erproben, die sich harmonisch in Städtebilder einfügt.

Das Besondere an der Technologie ist, dass die komplette Ladeelektronik in einem handelsüblichen Bordsteinmodul untergebracht ist. Dadurch sollen Fahrzeuge direkt am Fahrbahnrand laden können, ohne dass sichtbare Ladesäulen oder bauliche Eingriffe in den Gehweg vorgenommen werden müssen.

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Die Felderprobung des Ladebordsteins von Rheinmetall fand zwischen April 2024 und Frühjahr 2025 an zwei Standorten in Köln-Lindenthal statt. Dabei zählten die Projektorganisationen rund 2.800 Ladevorgänge, bei einer technischen Verfügbarkeit von über 99 Prozent. Im Durchschnitt luden Nutzer etwa 19 Kilowattstunden pro Vorgang. Das ist genug für rund 120 Kilometer Reichweite.

Ladebordstein von Rheinmetall: Positive Nutzerbewertungen

Eine begleitende Nutzerumfrage mit 100 Teilnehmern ergab eine durchschnittliche Bewertung von 4,38 von 5 Punkten. Besonders positiv hervorgehoben wurden die einfache Bedienung, das barrierearme Design und die Integration in das Stadtbild. Auch ältere Personen bewerteten den Ladebordstein positiv.

Kritik gab es lediglich an der geringen Sichtbarkeit der Ladepunkte. Sie sollen laut Rheinmetall deshalb künftig durch Markierungen und eine App-Anbindung nachgebessert werden.

Während der Testphase wurde die Technik weiter optimiert. Verbesserungen an der Beleuchtung der Ladebuchse sowie eine neue Lösung zur Schmutzableitung sollen die Alltagstauglichkeit erhöhen. Der modulare Aufbau erlaubt zudem eine einfache Wartung. Das Lademodul ließe sich Rheinmetall zufolge ohne aufwendige Bauarbeiten direkt im Bordstein austauschen.

Technologie ist serienreif

Nach der erfolgreichen Testphase wurde der Ladebordstein von Rheinmetall in den Regelbetrieb überführt. Er ist nun als serienreifes Produkt erhältlich. Kommunen und Betreiber sollen von geringeren Installationskosten und der Möglichkeit zur Vorrüstung mit Hohlbordsteinen profitieren, wodurch sie Ladepunkte später einfach nachrüsten könnten.

Die offizielle Produktpräsentation erfolgte vom 7. bis zum 9. Mai 2025 auf der Messe Power2Drive in München. Dort stellte Rheinmetall die neue Technologie erstmals im großen Rahmen interessierten Städten und Fachbesucher vor.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.