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Android vertrauliches Profil Datenschutz Private Space
TECH

Vertrauliches Profil: So kannst du Apps unter Android verbergen

Maria Gramsch
Aktualisiert: 16. Mai 2025
von Maria Gramsch
Bild: Mit ChatGPT generiert (KI).
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Android bietet einen abgesicherten Modus an. Im sogenannten „Private Space“ können sich Nutzer ein vertrauliches Profil anlegen und so Apps auf ihrem Android-Smartphone verbergen. Für die Einstellung bedarf es nur weniger Klicks, allerdings gibt es einiges zu beachten.

Wer sich auf seinem Android-Smartphone bisher einen geschützten Bereich anlegen wollte, musste dafür einige Umwege gehen. Mit dem Upgrade auf Android 15 ist damit allerdings Schluss.

Denn künftig bietet das Betriebssystem den sogenannten „Private Space“. Damit ist es möglich, auf einem Android-Smartphone ein vertrauliches Profil anzulegen. Dadurch können Apps und Daten vor neugierigen Blicken oder fremdem Zugriff geschützt werden.

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Private Space unter Android: So erstellst du ein vertrauliches Profil

Der Private Space bei Android ist ein separater Bereich auf dem Smartphone, auf dem ein vertrauliches Profil eingerichtet werden kann. Apps können dort von anderen Bereichen des Smartphones isoliert und separat organisiert werden.

Willst du dir dein eigenes vertrauliches Profil auf deinem Android-Gerät anlegen, kannst du dies in den Einstellungen tun. Klicke auf Sicherheit & Datenschutz und wähle dann den Bereich Datenschutz aus.

Dort findest du den Menüpunkt „Vertrauliches Profil„. Um diesen zu öffnen, musst du dein Gerät erneut entsperren und dich authentifizieren. Nutzt du bisher keine Displaysperre, musst du diese nun einrichten. Dabei kannst du außerdem wählen, ob du deine bisherige Displaysperre nutzen oder für dein vertrauliches Profil eine neue einrichten möchtest.

Für einen erweiterten Schutz ist es möglich, ein anderes Google-Konto für das vertrauliche Profil zu hinterlegen. „So wird verhindert, dass private Daten wie Benachrichtigungen und Dateien aus dem vertraulichen Profil außerhalb des vertraulichen Profils angezeigt werden“, erklärt Google auf seiner Hilfe-Seite.

So kannst du den Private Space nutzen

Hast du dein vertrauliches Profil auf deinem Android-Smartphone eingerichtet, kannst du laut Google nahtlos zwischen deinem Hauptprofil und dem vertraulichen Profil wechseln. Zu finden ist der private Bereich am unteren Ende der App-Übersicht.

Ist der Private Space geschlossen, sind die installierten Apps nicht sichtbar und inaktiv. Über ein Icon mit einem Schloss kann der private Bereich geöffnet werden, um die dort hinterlegten Apps zu nutzen.

System-Apps wie der Play Store oder die Tastatur sind in beiden Bereichen zu finden. Das gilt auch für alle Google-Dienste, die dann auf das jeweilige hinterlegte Google-Konto zugreifen. Nützlich ist das vor allem, wenn unterschiedliche Konten genutzt werden.

Neben den Apps trennt Android im vertraulichen Profil auch Einstellungen und gespeicherte Dateien wie Downloads. Es ist also beispielsweise nicht möglich, im vertraulichen Profil auf die Dateien des normalen Profils zuzugreifen – und umgekehrt. Über die Teilen-mit-Funktion können Dateien zwischen den Profilen ausgetauscht werden. Das gilt auch für Kontakte und Kalender.

Vertrauliches Profil bei Android: Die Nachteile des Private Space

Ist das vertrauliche Profil nicht in Gebrauch, sind die dort installierten Apps vollständig inaktiv. Da sie komplett heruntergefahren werden, können sie also nicht im Hintergrund laufen.

Es ist deshalb ratsam, dort keine Apps zu installieren, die Benachrichtigungen in Echtzeit anzeigen sollen. Das können beispielsweise Messenger-Apps sein. Aufgrund des erweiterten Datenschutzes im Privat Space ist es außerdem nicht möglich, Daten von anderen Smartphones zu empfangen.

Über Bluetooth können zwar Daten aus diesem Profil versendet werden, anderen Smartphones kann es als Empfänger jedoch nicht angezeigt werden. So ist beispielsweise das Koppeln und Verwalten von Smart-Home-Geräte nicht möglich, wenn die jeweiligen Apps sich im verborgenen Profil befinden.

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vonMaria Gramsch
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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.
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