Strom durch Schritte

Strom durch Schritte: Die Zukunft der nachhaltigen Energie?

Felix Baumann
Mit Gemini generiert (KI)

Von Gehwegen bis zur Tanzfläche: Theoretisch ist es möglich, mit jedem Schritt Strom zu erzeugen. Doch wie funktioniert das eigentlich?

Wir sind den ganzen Tag unterwegs. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder einfach nur zum Spazieren. Was wäre, wenn all diese Schritte, all diese „verschwendete“ Energie in sauberen Strom umgewandelt würden? Was wie eine verrückte Idee aus der Zukunft klingt, ist bereits Realität. In Dutzenden Ländern gibt es bereits Gehwege, die genau das tun. Doch damit endet das Potenzial der Technologie nicht. Es wäre auch theoretisch möglich, dass Betreiber die Technik auf Tanzflächen in Discos anwenden, um die Stroboskoplichter mit den Tanzbewegungen der Leute zu betreiben. Oder auf Spielplätzen, um die Hüpfspiele mit Strom zu versorgen.

Aber wie funktioniert so ein energieerzeugender Gehweg eigentlich? Dahinter steckt eine ziemlich simple Physik. Jedes Mal, wenn deine Füße den Boden berühren, wird ein Teil der Energie zu Wärme oder Geräuschen umgewandelt. Aber wir gleichen das aus, da unsere Muskeln die Energie aus der Nahrung nachliefern. Die geniale Idee ist, einen Teil dieser umgewandelten Energie zu speichern und für uns nutzbar zu machen.

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Strom durch Schritte: zwei simple Technologien

Um die Bewegung deiner Schritte in Strom zu verwandeln, gibt es zwei einfache Technologien. Die erste ist der piezoelektrische Generator. Das klingt zwar sehr technisch, aber viele von uns kennen das Prinzip längst. Es steckt im Klickanzünder deines Grills, in den Knöpfen von Aufzügen und in den Kinderschuhen, die beim Gehen aufleuchten. Es sind spezielle Kristalle, die unter Druck eine Spannung erzeugen und so Strom produzieren. Stell dir vor, du gehst über eine Bodenplatte mit solchen Kristallen und dein Schritt erzeugt Strom.

Die zweite Methode ist ein elektromagnetischer Generator, den du wahrscheinlich ebenfalls aus der Praxis kennst. Er steckt in Windrädern und Wasserkraftwerken. Bei diesen drückst du auf eine Platte, die ein kleines Schwungrad antreibt. Dieses dreht eine Spule in einem Magnetfeld und erzeugt so Strom. Statt Wind oder Wasser nutzt das System also deine eigene Körperkraft.

Was bringt die Technologie wirklich?

Eine wichtige Frage bleibt aber: Wie viel Strom kann eine Person allein überhaupt erzeugen? Sagen wir, die Person wiegt 70 Kilogramm und macht zwei schnelle Schritte pro Sekunde. Auch wenn die Technologie nur eine Effizienz von zehn Prozent hätte, würde sie in etwa 1,37 Watt erzeugen. Das ist zwar nicht viel, aber bei der Masse an Menschen, die etwa täglich auf einem belebten Flughafen unterwegs sind, entstünden schnell 500 Watt. Das reicht, um eine ganze Wartehalle zu beleuchten.

Klar, ein einzelner Mensch ist kein Kraftwerk. Aber in einer großen Stadt wie Berlin könnten all die Millionen von Schritten eine Menge Strom erzeugen. Es ist ein interessantes Konzept, dass wir Energie, die wir ganz nebenbei erzeugen, in sauberen Strom umwandeln können. So machen wir die Welt Schritt für Schritt ein wenig sauberer!

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.