Vertikales Windrad Stadt Dächer KI Haus

Vertikales Windrad mit KI – für Häuser in der Stadt

Felix Baumann
Gevi

Ein italienisches Start-up hat ein vertikales Windrad entwickelt, das künftig auf Häusern in der Stadt Platz finden könnte. Eine KI soll zusätzlich die Effizienz garantieren. 

Die Windkraft könnte bald auch in die Städte kommen. Denn das italienische Start-up Gevi hat ein neuartiges vertikales Windrad entwickelt, das kompakt genug ist, um auf Dächern oder in städtischen Gebieten Platz zu finden. Bisher gab es nur einen Prototyp dieser Anlage.

Mit einer frischen Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2,7 Millionen Euro will das 2022 gegründete Unternehmen nun den Schritt zur industriellen Produktion schaffen. Da das vertikale Windrad von Gevi weniger Platz benötigt, kann es an Orten installiert werden, für die klassische Anlagen viel zu groß sind.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Vertikales Windrad für Häuser in der Stadt

Im Gegensatz zu den bisherigen horizontalen Windrädern mit ihren großen und zum Wind ausgerichteten Rotorblättern hat das Windrad von Gevi eine vertikale Achse. Die Rotorblätter drehen sich um diese und können den Wind von allen Seiten einfangen.

Das Gevi-Windrad hat eine Höhe von drei Metern und einen Durchmesser von 5,4 Metern. Die gesamte Konstruktion kommt auf ein Gewicht von 90 Kilogramm. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz will das Start-up die Effizienz der Anlage zusätzlich optimiert haben.

Eine KI analysiert dazu kontinuierlich die Winddaten und ermöglicht es, die Rotorblätter im Abstand von Millisekunden an die vorherrschenden Windverhältnisse anzupassen. Dadurch soll das Windrad auch bei sehr hohen Windgeschwindigkeiten effizient genutzt werden können, indem die Belastung reduziert wird.

Hohe Leistung bei geringer Geräuschkulisse

Laut Gevi kann das vertikale Windrad schon bei vergleichsweise geringen Windgeschwindigkeiten von neun km/h eine gute Energieausbeute liefern. Der nominale Leistungsbereich, den das Start-up angibt, liegt zwischen drei und fünf kW. Konkrete Berechnungen zur Energieausbeute über einen längeren Zeitraum liegen allerdings bisher nicht vor.

Ein wichtiger Punkt für den Einsatz im Wohnumfeld ist zudem die Geräuschkulisse. Das Windrad soll aber kaum störenden Lärm verursachen. Laut Gevi liegt die Geräuschbelastung in einer Entfernung von zehn Metern bei unter 38 Dezibel. Das entspricht in etwa der Lautstärke eines Kühlschranks im Betrieb.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Intern Employer Branding, Content & Socia...
Inverto, A BCG Company in Köln
Content Manager (m/w/d)
IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellscha... in Wiesbaden
Content Manager Agrar (m/w/d) befristet aufgr...
Josera Erbacher Service GmbH & Co... in Kleinheubach...
Social Media Manager (m/w/d)
AUGUST STORCK KG in Berlin
Marketing Manager/ Social Media Manager (m/w/...
a.b.s. Rechenzentrum GmbH in Traunstein, Remote teil...
Werkstudent Content Creator (m/w/d) – Social ...
Kuchem Konferenz Technik Gmbh & Co KG in Königswinter
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.