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Laden von E-Autos soll günstiger, einfacher und schneller werden

Maria Gramsch
Adobe Stock / THINK b

Die Bundesregierung hat ihren „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ beschlossen. Das Laden von E-Autos soll demnach bedeutend vereinfacht werden und nicht komplizierter sein als das Tanken eines Verbrenners.

Der „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ soll die Elektromobilität für die breite Masse alltagstauglich machen. Mit dem flächendeckenden Ausbau von Ladepunkten und einer besseren Netzintegration sollen die Voraussetzungen für den Umstieg auf emissionsfreie Antriebe geschaffen werden.

Dieser Umstieg ist notwendig, um die von der Bundesregierung gesteckten Klimaziele im Bereich der Elektromobilität zu erreichen. Denn bis 2030 sollen rund 15 Millionen vollelektrische Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein.

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Dieser Wandel im Verkehrssektor kann allerdings nur mit einem massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur einhergehen. Um diesen zu realisieren, hat die Bundesregierung nun ihren „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ verabschiedet.

Dieser regelt unter anderem verschiedene Förderprogramme und soll auch die Rahmenbedingungen für eine bessere Preistransparenz schaffen. Das Ziel der Bundesregierung ist es, dass das Laden „auch beim Bezahlen und der Abrechnung nicht komplizierter“ ist als das Tanken eines Verbrenners.

Bundesregierung will Laden von E-Autos vereinfachen

Aktuell seien die Ladeangebote für Elektroautos noch „schwer vergleichbar“, heißt es im „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ der Bundesregierung. Dadurch werde das Vertrauen in die Elektromobilität geschwächt und der Umstieg ausgebremst.

Aus diesem Grund will sich die Bundesregierung für klare Rahmenbedingungen einsetzen. So sollen Preistransparenz, digitale Preisinformationen sowie ein dynamischer Wettbewerb gewährleistet werden.

Wer elektrisch fährt, soll jederzeit technisch verlässliche Ladeangebote zu transparenten und wettbewerblichen Preisen vorfinden – egal wo, wann und wie schnell geladen wird.

Hierfür soll eine Preistransparenzstelle für Ad-hoc-Preise entstehen, die dann beispielsweise in Apps oder Navigationssystemen integriert werden können. So sollen Verbraucher jederzeit die aktuellen Preise einsehen können. Das Vorhaben soll zudem den Wettbewerb ankurbeln und damit für günstigere Allgemeinpreise sorgen.

Bundesregierung plant Förderprogramme und Bürokratieabbau

Die Bundesregierung setzt mit ihrem Masterplan 2030 auch gezielt auf Förderprogramme. Diese sollen vor allem dem Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern oder auf Betriebsgeländen zugutekommen. Besondere Unterstützung sollen auch Depots oder Betriebshöfe von E-Nutzfahrzeugen wie Lkw und Bussen erhalten.

Die Bundesregierung möchte dabei vor allem für private Unternehmen Anreize schaffen, Geld in den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu investieren. Dafür sollen gezielte Zuschüsse angeboten werden, die diese Investitionen anschieben.

Gleichzeitig will die Bundesregierung die mit dem Ausbau von Ladesäulen verbundene Bürokratie reduzieren. Dafür soll die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur vor allem kleinere Kommunen unterstützen.

Die im Masterplan enthaltenen „finanzwirksamen Maßnahmen“ stehen allerdings unter der Voraussetzung, dass der Bundesregierung genügend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Ist dies nicht der Fall, könnte die Bundesregierung diese auch wieder einstampfen.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.