Korallenriffe wiederherstellen KI

KI-Roboter pflanzt junge Korallen im Great Barrier Reef

Felix Baumann
Chris Bartlett

Forscher wollen mithilfe Künstlicher Intelligenz und Robotik das Great Barrier Reef wieder aufforsten. Ein KI-Roboter soll dazu junge Korallen pflanzen. 

Ökosysteme von der Größe des Great Barrier Reefs wiederherzustellen, erfordert Arbeit im großen Maßstab. Ökologen, Ingenieure und Mitarbeiter des Australian Institute of Marine Science (AIMS) arbeiten deshalb an der Entwicklung von Technologien für die Wiederaufforstung von Korallenriffen.

Die Projektteilnehmer entwickelten bereits Techniken, um junge Korallen in Aquakulturen zu züchten. Außerdem entwarfen sie Werkzeuge, die im gesamten Riff eingesetzt werden können. Nun kommt eine weitere Technologie zum Einsatz, die eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine optimieren soll.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Das sogenannte Deployment Guidance System (DGS) kombiniert moderne Marinerobotik mit Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, junge Korallen, die in speziell angefertigten Vorrichtungen untergebracht sind, in vordefinierten Bereichen des Riffs auszusetzen.

Denn dort ist ihre Wahrscheinlichkeit, das Erwachsenenalter zu erreichen, besonders hoch. Dies soll in einem Umfang geschehen, der mit manueller Arbeit und menschlicher Entscheidungsfindung allein kaum oder nur mit extrem hohen Kosten erreichbar wäre.

KI-Roboter sollen Korallenriff retten

Die Korallenaussaatvorrichtungen sind kleine Keramikobjekte mit Kacheln, an denen sich junge Korallen festsetzen. Sobald sie auf dem Meeresboden platziert sind, tragen sie zum Schutz der Korallen bei, was ihre Überlebenschance verbessert.

Da die Projektteilnehmer das System über eine riesengroße Fläche hinweg an den besten Stellen platzieren müssen, unterstützt das DGS dabei auf verschiedene Weisen. Zuerst wählt das System vielversprechende Standorte mithilfe eines Computermodells aus, das auf dem Fachwissen von Riff-Ökologen basiert.

Vor Ort kommen dann Kameras und eine Echtzeit-KI-Analyse zum Einsatz, um das Aussetzen der Vorrichtungen zu steuern. Das DGS setzt diese im optimalen Moment vom Schiff aus frei, wobei die Entscheidung auf jahrelangen ozeanografischen und ökologischen Beobachtungen durch Wissenschaftler beruht.

Autonomie und Geo-Tagging

Ein wichtiges Ziel des Projekts ist Autonomie. Das System wurde entwickelt, um eine autonome Schiffsführung, ähnlich einem Autopiloten, zu ermöglichen und die Korallenvorrichtungen automatisch an geeigneten Orten auszusetzen. Dafür verfügt das DGS über ein integriertes Geo-Tagging, das die genaue Positionierung der Aussetzungsstellen aufzeichnet.

Diese Funktion ermöglicht es Wissenschaftlern, die Standorte später wiederzufinden und das Wachstum der jungen Korallen zu überwachen. Die KI-Technologie soll dabei nicht den Menschen ersetzen, sondern ermöglichen, dass wissenschaftliche Arbeit in einem zuvor schwer erreichbaren Maßstab umgesetzt werden kann.

Auch interessant:

Zins-Knaller bei der NIBC!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – bei täglicher Verfügbarkeit!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.