Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
CO2 grüner Wasserstoff Erneuerbare Energien Klimaschutz Energiewende
GREEN

Schweizer Start-up bindet CO2 in Gestein und produziert parallel Wasserstoff

Maria Gramsch
Aktualisiert: 13. Januar 2026
von Maria Gramsch
DeltaSpark (Screenshot)
Teilen

Ein Schweizer Start-up will in einem kompakten System CO2-Emissionen aus Industrieanlagen in stabile Mineralien und grünen Wasserstoff umwandeln. Eine schlüsselfertige Einheit mit der Größe eines Schiffscontainers könnte die Kohlenstoffspeicherung vor Ort wirtschaftlicher und praktikabler machen – und gleichzeitig wertvolle Nebenprodukte liefern.

Die Bundesregierung plant in ihren Klimazielen, auch die CO2-Emissionen der Industrie bis 2030 deutlich zu senken. Mit der Einhaltung von Emissionsobergrenzen soll so das übergeordnete Ziel erreicht werden, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren.

Doch bis zur Erreichung der Ziele muss die deutsche Industrie zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Denn das bisherige Tempo der Emissionsreduzierung würde nicht ausreichen, um die Lücke bis 2030 zu schließen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Eine Möglichkeit für diese Reduktion hat das Schweizer Startup DeltaSpark mit einem Komplettsystem entwickelt, das nicht nur CO2-Emissionen reduziert, sondern diese auch gleichzeitig in feste Mineralien und sauberen Wasserstoff umwandelt.

Dieses System erzeugt grünen Wasserstoff aus CO2 – direkt vor Ort

Die Natur kann eine gewisse Menge Kohlendioxid ganz von selbst unschädlich machen. Dabei löst sich ein Teil des CO2 aus der Luft im Wasser, reagiert mit Gestein und wird dort über Jahrtausende als festes Mineral gespeichert.

Dieser natürliche Prozess läuft zwar ganz ohne Technik ab, ist aber äußerst langsam. Denn das Kohlendioxid aus der Atmosphäre löst sich im Regen- oder Meerwasser und bildet eine schwache Säure. Diese greift Gestein an, löst Mineralien heraus und bindet das CO2 schließlich in stabile, feste Verbindungen wie Kalkstein.

Dieses chemische Reaktion fungiert als natürlicher Klimaregulator, dauert allerdings Jahrtausende und kann mit dem enormen Ausstoß von CO2 auf der Erde nicht mithalten. In Zusammenarbeit mit der technischen Hochschule EPFL hat sich das Startup SeltaSpark jedoch dieses System zunutze gemacht und beschleunigt.

Das System von DeltaSpark soll als schlüsselfertige Einheit in der Größe eines Standard-Seecontainers zur Verfügung gestellt werden. Darin kann CO2 mit der Hilfe von Elektrolyse gezielt umgewandelt werden. Das Gas wird dabei in einzelne, stabile Bestandteile zerlegt, die sich mit Metallen verbinden. So entsteht aus dem klimaschädlichen Gas innerhalb kurzer Zeit ein fester Stoff, der dauerhaft gebunden bleibt.

„Wir sind die erste Lösung, die sowohl die CO2-Speicherung als auch die gleichzeitige H2-Produktion ermöglicht“, erklärt Luc Bondaz, einer der Mitgründer von DeltaSpark. Das System funktioniere dabei nahezu bei Umgebungstemperatur.

Täglich werden bis zu zwei Tonnen CO2 verarbeitet

Die modulare Bauweise des System ermögliche es den Produktionsstätten, diese direkt an der Emissionsquelle aufzustellen. Dabei könnten täglich bis zu zwei Tonnen CO2 verarbeitet werden.

Das System zerlegt Kohlendioxid in sauberen Wasserstoff und feste Mineralien, die die Anlagenbetreiber anschließend weiterverwenden können. „Die Anlagenbetreiber müssen nicht nur keine Kosten für die Kohlenstoffspeicherung tragen, sondern erhalten auch nützliche Reaktionsprodukte“, so Bondaz.

So könnten Karbonatmineralien zur Herstellung nachhaltigerer Baumaterialien verwendet werden. Der saubere Wasserstoff wiederum als potenzielle Energiequelle genutzt werden.

In einem nächsten Schritt möchte das Schweizer Startup nun einen Prototypen erstellen. Dafür soll eine erst kürzlich eingegangene Finanzierung in Höhe von 600.000 CHF zum Einsatz kommen.

Auch interessant:

  • Was passiert mit alten E-Autobatterien?
  • Abwärme aus Rechenzentren: Finnland zeigt, wie Energiewende geht
  • Lebensdauer von Solarzellen: So lange halten PV-Anlagen
  • Verbrenner in E-Autos umbauen: Lohnt sich der Aufwand?

🤝 Pünktlich zum Start in 2026!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Flexgeld-Konto und erhalte bis zu 2,20 Prozent Zinsen auf dein Geld! So startest du in 2026 auch finanziell richtig durch!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Social Media Manager – Instagram / TikT...
Amigos de la Cultura e.V. in Dresden
Online Marketing Manager (m/w/d)
Asset7 Investment Inh. Sascha Christian Barrabas in
Online Advertising Manager (m/w/d)
Asset7 Investment Inh. Sascha Christian Barrabas in
Werkstudent:in Social Media Content Creator (...
BZKI Bildungszentrum für künstliche Intell... in Kempen
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Junior Communication Manager mit Schwerpunkt ...
REWE in Henstedt-Ulzburg
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
THEMEN:EnergieEnergiewendeErneuerbare EnergieNewsSYNWasserstoff
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonMaria Gramsch
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WhatsApp Kanal BASIC thinking Tech-Deals Sidebar
EMPFEHLUNG
Samsung Galaxy S25 Ultra
Android-Special bei o2: Samsung Galaxy S25 Ultra & Tab S10 für nur 7 Euro Anzahlung
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Gaskraftwerke Deutschland EU Wasserstoff
BREAK/THE NEWSMONEY

Gas für gestern? EU genehmigt neue Kraftwerke für Deutschland

KI Gesichter Künstliche Intelligenz Deep Fakes
TECH

5-Minuten-Training schärft Blick, um KI-Gesichter zu erkennen

Schild Verkehr Ampel Meer Wasser Klimawandel Überschwemmung
GREENMONEY

Klimawandel: Diese deutschen Regionen sind besonders bedroht

Elektroden auf der Haut
TECH

Leitendes Plastik: Forscher drucken Elektroden direkt auf die Haut

HBO Max, Streaming-Dienst, Serie, Film, Medien, Plattform
ENTERTAIN

HBO Max: Neuer Streamingdienst für Deutschland – alles, was du wissen musst

E-STATCOM Superkondensator
GREENTECH

Weltweit erste E-STATCOM: Künstliche Trägheit soll Stromnetz stabilisieren

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

NIBC Flexkonto eröffnen &
2,20 Prozent Zinsen sichern

50 Euro

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?