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Elektroauto in der Sommerhitze: 5 Tipps, um deinen Akku zu schonen

Maria Gramsch
Bild: Adobe Stock / 24K-Production

Sommerliche Temperaturen jenseits der 30 Grad sind nicht nur für Menschen anstrengend, auch E-Auto-Akkus leiden unter der Hitze. Laut einer Studie des National Renewable Energy Laboratory beschleunigt hohe Wärme die Alterung von Lithium-Ionen-Batterien spürbar. Wer ein paar einfache Regeln beim Laden, Parken und Fahren beachtet, kann die Lebensdauer seines Akkus deutlich verlängern. Diese fünf Maßnahmen helfen sofort. 

Extreme Temperaturen gelten seit Jahren als eine der größten Herausforderungen für Akkus in Elektroautos. Während bei Kälte im Winter vor allem Reichweite und Ladeleistung sinken, können sich auch besonders hohe Temperaturen negativ auf die Akkus auswirken.

Denn starke Hitze belastet die empfindlichen Zellstrukturen und kann langfristig die Alterung der Batterie beschleunigen. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich der Akku aber schonen und die Lebensdauer der Batterie positiv beeinflussen.

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Warum du dein Elektroauto im Sommer nicht auf 100 Prozent laden solltest

Hohe Temperaturen lassen sich im Sommer oft nicht vermeiden, einige typische Belastungen für den E-Auto-Akku aber schon. Ähnlich wie beim Smartphone empfiehlt es sich auch beim E-Auto, die Batterie nicht ständig komplett auf 100 Prozent zu laden.

Denn genau wie beim Handy altern Lithium-Ionen-Akkus schneller, wenn sie regelmäßig voll geladen und gleichzeitig hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Im Alltag ist es daher häufig besser, den Akku nur auf etwa 80 Prozent zu laden.

Ist eine lange Fahrt geplant und wird das E-Auto nach dem Laden direkt genutzt, kann der Akku natürlich trotzdem auf 100 Prozent geladen werden. Problematisch wird es vor allem, wenn ein Stromer mit voll geladenem Akku großer Hitze ausgesetzt ist.

Denn dann erwärmen sich Auto und Akku übermäßig. Das wiederum belastet die Batteriezellen und treibt die Alterung der Batterie deutlich voran. Dadurch können Kapazität und Lebensdauer stark leiden.

E-Auto im Schatten statt in der Sonne parken: So bleibt der Akku kühl

Muss das Elektroauto doch einmal längere Zeit stehen, sollte nach einem schattigen Plätzchen oder einer Tiefgarage Ausschau gehalten werden. Damit kann vermieden werden, dass sich Auto und Akku zu stark erhitzen.

Vor allem bei hohem Ladestand und starker Hitze altert die Batterie schneller, was so vermieden werden kann. Zusätzlich verbraucht das Kühlsystem des Akkus nach dem Start weniger Energie, um die Batteriezellen wieder auf eine angemessene Temperatur zu kühlen.

Schnellladen bei Hitze: Warum das deinem Akku schadet

Eine Studie des National Renewable Energy Laboratory zeigt, dass die Temperatur beim Laden von Lithium-Ionen-Akkus eine zentrale Rolle spielt. Sie kann sowohl die Ladegeschwindigkeit als auch das Risiko beschleunigter Alterung beeinflussen.

Experten empfehlen deshalb, häufiges Schnellladen zu vermeiden – insbesondere bei sehr hohen Temperaturen. Bei langen Urlaubsreisen im Sommer ist es daher ratsam, mehr Zeit einzuplanen.

Das ist vor allem notwendig, da das Batteriemanagement die Leistung beim Schnellladen drosselt, wenn es zu heiß wird. Damit es nicht zu einer Überhitzung kommt, dauert das Laden dann häufig länger.

Gleichmäßig fahren, Akku länger laden: Der richtige Elektroauto-Fahrstil im Sommer

Auch die Fahrweise kann im Sommer einen Einfluss auf die Belastung des Akkus haben. Wer häufig stark beschleunigt oder hohe Geschwindigkeiten hält, fordert den Energiespeicher zusätzlich. Gleichzeitig entsteht so auch mehr Wärme im System.

Schonender ist eine gleichmäßige, vorausschauende Fahrweise und die Vermeidung unnötiger Lastspitzen. Es kann außerdem helfen, bereits beim Laden die Klimaanlage zu nutzen, um den Innenraum vorzukühlen.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.
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