Offensichtlich haben die Menschen im Sommer Besseres zu tun, als sich ein Auto zu kaufen, denn der Neuwagenmarkt in Deutschland stagniert. Einige interessante Entwicklungen gibt es trotzdem. Wir präsentieren in diesem Artikel die Automarken, die sich im Juli am besten verkaufen konnten.
Der Juni 2026 war relativ stark, doch im Juli legt der deutsche Automarkt offenbar eine kleine Sommerpause ein. Zumindest gehen die Verkaufszahlen etwas nach unten. Gegenüber dem Vorjahr bleibt das Niveau aber nahezu unverändert. Ein wichtiger Trend setzt sich hingegen fort, und er verschiebt langsam, aber sicher die Kräfteverhältnisse der in Deutschland verkauften Automarken.
Automarken mit Elektroautos sind im Kommen
Die Rede ist natürlich von Elektroautos. Zum zweiten Mal in Folge sind reine E-Autos die am häufigsten zugelassene Antriebsart. 78.609 verkaufte Stromer ergeben einen Anteil von 29,3 Prozent am Gesamtmarkt und ein Plus von 61,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgen Hybride mit 27,9 Prozent, Benziner mit 18,9 Prozent, Diesel mit 11,8 Prozent und Plug-in-Hybride mit 11,4 Prozent.
Insgesamt kamen im Juli 268.068 Pkw neu auf die deutschen Straßen. Das entspricht einem kaum relevanten Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Juni ist das sogar ein Rückgang um 9,5 Prozent. Die Zahlen stammen wie immer vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).
Für die Top Ten reicht es noch nicht, aber einige Newcomer aus China streben auch bei uns immer weiter nach vorne. BYD kommt auf 5.240 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 2,0 Prozent, MG Roewe konnte 3.698 Fahrzeuge verkaufen (1,4 Prozent). Damit bewegen sich die beiden Hersteller auf einem Niveau mit etablierten Automarken wie Kia, Dacia, Fiat, Toyota und Peugeot, die es ebenfalls nicht in unser folgendes Ranking geschafft haben.
Platz 10: Renault
Ganz knapp reicht es für Renault. Der französische Hersteller kommt im Juli auf 6.708 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 2,5 Prozent. Der erste Verfolger Kia kommt auf denselben gerundeten Marktanteil und liegt weniger als 100 Fahrzeuge zurück.








