Es gibt mehr Milliardäre als jemals zuvor – und diese haben zusammengenommen auch noch mehr Geld. Aber auch bei den Superreichen gibt es eine Zweiklassengesellschaft, und der Spitzenreiter steckt die Verfolger locker in die Tasche. Aus Deutschland schafft es niemand in die Top Ten.
Die Wirtschaft kriselt weltweit und die Mittelschicht befindet sich in der Auflösung. Viele Menschen müssen wieder mehr aufs Geld schauen. Dieser Abwärtstrend betrifft aber nicht die Superreichen dieser Welt. Ganz im Gegenteil – für sie war 2026 bisher ein sehr gutes Jahr. Der KI-Boom treibt das Vermögen vieler Tech-Milliardäre nach oben, die Börsenkurse steigen und vielerorts wird eine günstige Steuerpolitik für Vermögende gemacht.
Es gibt immer mehr Milliardäre
Einmal im Jahr stellt das Wirtschaftsmagazin Forbes eine Liste mit den reichsten Menschen der Welt auf. Die aktuelle Ausgabe für 2026 bricht gleich mehrere Rekorde. Momentan gibt es 3.428 Milliardäre – hunderte mehr als im Vorjahr und insgesamt so viele wie noch nie. Gemeinsam besitzen sie 20,1 Billionen US-Dollar – das ist ein Plus von rund vier Billionen.
Die meisten Milliardäre leben in den USA (989), gefolgt von China (610) und Indien (229). Die USA dominieren nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze. Gleich 15 der 20 reichsten Menschen sind Amerikaner. Aus Deutschland schafft es niemand in die Top Ten.
Laut dem Ranking ist der reichste Deutsche derzeit Lidl-Gründer Dieter Schwarz mit 67,2 Milliarden Dollar (Platz 29). Dahinter folgen Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne mit 41,9 Milliarden Dollar (Platz 47) sowie BMW-Erbe Stefan Quandt und die Familie von Reinhold Würth, die sich mit jeweils 30,1 Milliarden Dollar Rang 75 teilen. Zudem schaffen es noch Susanne Klatten (Platz 79) und Andreas von Bechtolsheim (Platz 90) unter die besten 100.
Neben KI verhelfen auch Kryptowährungen vielen Milliardären zu einem Platz in der Top 100. Bestes Beispiel ist Binance-Gründer Changpeng Zhao auf Platz 17. Wer es in die Top Ten geschafft hat, erfahrt ihr in folgendem Ranking. Da sich die Summen schnell ändern, wurde der 1. März als Stichtag festgelegt.
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Platz 10: Amancio Ortega
Der Spanier Amancio Ortega steht hinter der Modekette Zara, die Teil seines Konzerns Inditex ist. Sein Vermögen soll rund 148 Milliarden Dollar betragen. Ortega ist nur einer von zwei Europäern in der Top Ten.









