Web-Startups: Blogs vor Presse informieren?

Robert Basic

Mike Schnoor berichtet über ein junges Startup namens TownKings (local based social networking…), das Blogger zuerst über den kommenden closed beta Start am 01. April (???) informiert hat. Dabei kommen einige Aspekte zur Sprache, die imho nicht unwichtig sind.

Für mich macht es absolut keinen Sinn, über ein Startup zu schreiben, das ich mir nicht anschauen kann. Nur aus dem Text irgendwas zu übernehmen, ist idR nicht so prickelnd, es sei denn, man hält das Thema für so spannend, dass man davon abweicht.

Wenn man schon Blogger informiert, sollte man neben einem eigenen Zugang auch über eine Themennähe des Bloggers nachdenken, nicht einfach so zB die Blogscout-Rankings abklappern. Logo. Zudem, einfach so rausschicken, ist halt nicht, das würde ich mir ziemlich genau, an wen man was verschickt. So zB ist das Versenden solcher Infos an Companice ziemlich sinnentleert, man muss sich doch nur die Artikel anschauen und verstehen lesen lernen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Ebenso finde ich es wichtig, dass man dabei komplett auf PR Geschwurbel verzichtet (Bsp: „wir werden social networking revolutionieren, die Application Architecture ist skalierbar-hochperformant, blabla…“ so redet kein Mensch). Was ich als unangenehm empfinde, ist das Absenden der Mail via einer PR Agentur. Wenn der Inhaber nicht reden will, dafür reden lassen wil, muss ich dann eben auch nicht mit ihm reden noch über sein Startup. Heißt: man sollte klarmachen, wer die Mail absendet und welche Rolle derjenige im Unternehmen spielt. Je weiter weg der Absender von der Entscheidungskompetenz ist desto uninteressanter wird die Mail. Für nicht minder wichtig halte ich das Aufsetzen eines Blogs. Man kann die Mail abkürzen und auf das Blog verweisen, das auf das Startup in Ruhe eingeht. Und was ist besser, als auf der gleichen Ebene mit Bloggern zu reden als mit einem Blog selbst? Ich für meinen Teil würde nicht mal unbedingt zum Start eine Mail verschicken, sondern darüber nachdenken, ob es nicht ausreicht, in der Blogroll auf die Blogs zu verlinken, die thematisch nahestehen. Ein versierter Blogger wird dann schon selbst auf das Blog aufmerksam. Zudem bekundet der Gründer damit auch, was ihn über die Blogroll-Funktion thematisch interessiert, was ja nicht unspannend ist, sich als Person vorzustellen im gewissen Sinne. Kommunikation via Blogs ist eben nicht nur der Artikel und der Kommentar selbst.

weitere Elemente, die es zu beachten gibt?

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
PR Trainee / Volontariat Social Media und Med...
TÜV-Verband e.V. in Berlin
Sachbearbeitung (m/w/d) Community Management
Dirk Rossmann GmbH in Isernhagen/Altwarmbüchen
Digital Marketing Manager (Paid Media) (m/f/d)
Frankfurt School of Finance & Man... in Frankfurt am...
Praktikant*in Employer Attraction & Talen...
Mercedes-Benz AG in Bremen
Content Creator (m/w/d)
DKMS Donor Center gGmbH in Köln
Social Media & Event Manager (w/m/d)
RP-Technik GmbH in Rodgau
Marketing Manager (m/w/d) mit Fokus Social Me...
Flebbe Services GmbH in Hamburg
Teile diesen Artikel
Folgen:
Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.